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Spanien lockert Bestimmungen für „Designer-Babys“

Die spanische Regierung will das Schaffen von „Designer-Babys“ unter bestimmten Bedingungen erlauben. Die Auslese von Embryonen zur Erzeugung von Kindern, die als Zellspender für ihre schwer kranken Geschwister in Frage kommen können, soll nach Presseberichten vom Mittwoch erlaubt werden.

dpa MADRID. Die spanische Regierung will das Schaffen von „Designer-Babys“ unter bestimmten Bedingungen erlauben. Die Auslese von Embryonen zur Erzeugung von Kindern, die als Zellspender für ihre schwer kranken Geschwister in Frage kommen können, soll nach Presseberichten vom Mittwoch erlaubt werden.

Dabei werden die Embryonen nach einer künstlichen Befruchtung auf spezielle Erbanlagen untersucht und nur die passenden Embryonen der Mutter eingesetzt.

Das Gesetz muss noch dem spanischen Parlament vorgelegt werden und könnte Ende Jahr oder Anfang 2006 in Kraft treten. Es ist mit den Bestimmungen in Frankreich, Belgien, Großbritannien und USA vergleichbar.

Bisher durften Embryonen nur nach möglichen Krankheiten untersucht werden. Der Entwurf eines neuen Reproduktionsgesetzes sieht nun die künstliche Befruchtung mit dem Ziel vor, ein Kind zu erzeugen, das als Spender von Zellen oder Rückenmark einem todkranken Geschwisterkind das Leben retten könnte.

Mit dem neuen Gesetz soll in Spanien diese Methode nur in außerordentlich schweren Fällen zulässig sein. Jeder Fall wird vor der Genehmigung geprüft, wie das Gesundheitsministerium versicherte. Andere genetische Veränderungen wie etwa zur Wahl des Geschlechts sind prinzipiell immer noch Tabu. Das Klonen zum Herstellen eines Babys bleibt explizit verboten.

Schon zuvor hatte die spanische Bischofskonferenz Kritik an der geplanten Lockerung des Reproduktionsgesetztes geübt. Trotz des edlen Zwecks sei die Bearbeitung von menschlichen Embryonen moralisch inakzeptabel.

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