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Standard für Datenverkehr von Bordcomputern entwickeln Autos sollen miteinander „sprechen“

Bald sollen Autos auf deutschen Straßen per Computer miteinander kommunizieren und sich gegenseitig vor Gefahren warnen können.

HB DÜSSELDORF/STUTTGART Auf Glatteis, Aquaplaning, Staus oder Ölspuren werden deutsche Autofahrer künftig vorbereitet sein. Ihre Autos sollen bald miteinander "sprechen" können und sich gegenseitig vor Gefahren warnen. Die deutschen Automobilhersteller wollen dieses Projekt markenübergreifend angehen, hieß es am Mittwoch vom Autohersteller Daimler-Chrysler in Stuttgart. Wann das neue System serienreif auf die Straße kommt, blieb zunächst offen. Die in Düsseldorf erscheinende „WirtschaftsWoche“ berichtet in ihrer neuesten Ausgabe (Donnerstag), die deutschen Autohersteller wollten sich auf einem Treffen am 28. November auf einen gemeinsamen Standard für den Datenverkehr von Bordcomputern einigen.

Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) spiele bei dem Projekt eine wichtige Koordinierungs-Rolle. Der VDA wollte den Termin allerdings nicht bestätigen. Derzeit testeten BMW und Daimler-Chrysler neu entwickelte Bordcomputer, die Informationen über Glatteis, Aquaplaning, Ölspuren, ausgelöste Airbags oder Staus innerhalb weniger Sekunden an nachfolgende Fahrzeuge weitergeben können, berichtete das Blatt. Durch diese neuen Informationssysteme sollen künftig Unfälle und Massenkarambolagen verhindert werden.

„Es macht keinen Sinn, wenn ein BMW nur BMWs und ein Mercedes nur Mercedes warnen kann“, sagte Reinhold Eberhardt, Leiter der Abteilung Kommunikationssysteme bei Daimler-Chrysler. „Sobald 10 Prozent aller Fahrzeuge in Deutschland miteinander kommunizieren können, gibt es flächendeckende aktuelle Verkehrsinformationen“, sagte BMW-Entwicklungsvorstand Burkhard Göschel der „WirtschaftsWoche“.

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