Sternhaufen Messier 55 Ein kosmischer Bienenschwarm

Zehntausende Sterne bilden den Kugelsternhaufen Messier 55. Die Mitglieder dieses mehr als 17.000 Lichtjahre entfernten kosmischen Bienenschwarms gehören zu den ältesten Sonnen im gesamten Universum.
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Der Kugelsternhaufen Messier 55 - ein gigantischer Ball aus uralten Sternen. Quelle: ESO/J. Emerson/VISTA. Acknowledgment: Cambridge Astronomical Sur

Der Kugelsternhaufen Messier 55 - ein gigantischer Ball aus uralten Sternen.

(Foto: ESO/J. Emerson/VISTA. Acknowledgment: Cambridge Astronomical Sur)

DüsseldorfMit dem VISTA-Teleskop der europäischen Südsternwarte ESO gelang Astronomen dieser Schnappschuss von Messier 55, einem gut 17.000 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufens. Seine Sonnen entstanden vor mehr als 10 Milliarden Jahren und gehören damit zu den ältesten im gesamten Universum. Aus Beobachtungen von Kugelsternhaufen wie Messier 55 können Astronomen wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung und die Alterungsprozesse von Galaxien gewinnen.

Kugelsternhaufen werden durch die Gravitation in eine kompakte Kugelform gezwungen. Das lässt Sterne für kosmische Verhältnisse extrem nahe zusammenrücken: Bei Messier 55 sind rund hunderttausend Sterne innerhalb einer Kugel versammelt, deren Radius nur etwa zwei Dutzend Mal größer ist als der Abstand der Sonne zu ihrem nächsten Nachbarstern, Alpha Centauri.

Bisher sind in der Umgebung unserer Milchstraße etwa 160 Kugelsternhaufen bekannt – eine eher bescheidene Zahl. Die größten bekannten Galaxien werden von tausenden dieser Sternenschwärme umkreist.

Alle Sterne von Messier 55 entstanden etwa zur gleichen Zeit – vor über 10 Milliarden Jahren – und gingen aus derselben Gaswolke hervor. Das datiert die Geburt dieser Sterne in eine vergleichsweise frühe Ära unseres gut 13 Milliarden Jahre alten Universums. Dementsprechend bestand der größte Teil des Gases, aus dem die Sterne hervorgingen, aus den einfachsten, leichtesten und häufigsten Elementen im Universum: hauptsächlich Wasserstoff und Helium. Schwerere Elemente wie Sauerstoff und Stickstoff waren zur damaligen Zeit wesentlich seltener als heute.

Kaum Ähnlichkeit mit unserer Sonne
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1 Kommentar zu "Sternhaufen Messier 55: Ein kosmischer Bienenschwarm"

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  • Zitat: "Kugelsternhaufen werden durch die Gravitation in eine kompakte Kugelform gezwungen. Das lässt Sterne für kosmische Verhältnisse extrem nahe zusammenrücken: Bei Messier 55 sind rund hunderttausend Sterne innerhalb einer Kugel versammelt, deren Radius nur etwa zwei Dutzend Mal größer ist als der Abstand der Sonne zu ihrem nächsten Nachbarstern, Alpha Centauri."

    Na wer das mal glauben soll? Erstens 10 Milliarden Lichtjahre entfernt, zweitens Gravitation zum zusammenrücken, drittens zehntausende Sterne? Nein, komisch, erstens unbewiesen ist der Abstand, zweitens unbewiesen ist die Größe, drittens unbewiesen ist das Alter. Wie einem immer pure Thesen als die Wahrheit verkauft werden ist schon phänomenal ! Dabei hat man noch keinen Stern, der weiter als 100 Lichtjahre weg ist bisher triangulieren (= Abstand messen) können. Und dann behaupten 10 Milliarden Lichtjahre weit weg, tsss. Ja ja ich kann auch phantasieren, dazu brauche ich keine Physiker. Wahrscheinlich kommt als nächstes noch, dass das die Vorstufe zum schwarzen Loch war, Tsss.

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