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Studie Wie Alkohol den Blick beim Fahren trübt

Alles dreht sich, die Koordination wird schwieriger, man ist nicht mehr Herr seiner Sinne – typische Folgen des Alkoholkonsums. Der Rausch beeinträchtigt aber nicht nur Reaktions- und Urteilsvermögen. Betrunkene können auch Entfernungen nicht mehr richtig einschätzen, ihre visuellen Fähigkeiten sind stark eingeschränkt. Und genau das ist es, was das Autofahren zur großen Gefahr macht, wie eine amerikanische Studie erneut belegt.
  • Heike Foerster (News)

HB FRANKFURT. Wissenschaftler von der Universität North Dakota haben dafür 15 Personen getestet: Die Probanden mussten zuerst nüchtern, dann alkoholisiert ihr räumliches Sehen unter Beweis stellen. Das Ergebnis war eindeutig: Betrunkenen fehlt vor allem die Fähigkeit, die Kopfbewegungen und die Steuerung der Augen zu koordinieren. „Alkohol beeinträchtigt damit ein fürs Autofahren wichtiges System der Wahrnehmung“, so Mark Nawrot, Leiter der Studie.

Es ist bereits seit langem bekannt, dass die räumliche Wahrnehmung abhängig ist vom binokularen Sehen, bei dem beide Augen gleichzeitig eingesetzt werden. Um scharf zu sehen, positionieren wir die Augen bestmöglich auf das Objekt unseres Interesses. Zwei Bewegungssysteme der Augen – das schnelle und das langsame – ermöglichen uns diese Positionierung. Mit den schnellen Augenbewegungen können wir unsere Augen richten, wohin wir wollen, die langsamen Augenbewegungen ermöglichen es, Objekte zu fixieren oder zu verfolgen.

Zu viel Alkohol legt beide Systeme lahm. Die langsamen Augenbewegungen werden noch langsamer, während das schnelle System zu übernehmen versucht. Die Folge sind ruckartige, unkoordinierte Augenbewegungen, die das räumliche Sehen insgesamt stark einschränken.

Genau hierin sieht das Forscherteam eine Hauptursache für viele Unfälle unter Alkoholeinfluss. Weil ihre Wahrnehmung gestört ist, können Betrunkene keine schnellen Entscheidungen treffen. Deshalb landen sie im Graben oder am nächsten Baum.

Quelle: News Frankfurt

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