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Taxi der Zukunft Drohnentaxi von Audi und Airbus startet zum Jungfernflug

Über den Stau hinwegschweben – die Vision könnte in einigen Jahren Realität sein. Der von Audi und Airbus entwickelte Prototyp eines Drohnentaxis machte jetzt seinen Jungfernflug.
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Das von Audi und Airbus entwickelte Drohnentaxi hob in Amsterdam erstmals öffentlich ab. Quelle: Bloomberg
Mischung aus Drohne und Auto

Das von Audi und Airbus entwickelte Drohnentaxi hob in Amsterdam erstmals öffentlich ab.

(Foto: Bloomberg)

Amsterdam Die Idee eines fliegenden Autos wollen Autobauer Audi und Flugzeughersteller Airbus gemeinsam verwirklichen: In Amsterdam haben sie das verkleinerte Modell eines fliegenden Drohnen-Autos vorgestellt. An der Entwicklung des am Dienstag vorgestellten Geräts war auch Italdesign beteiligt, eine Designfirma, die wie Audi zum Volkswagen-Konzern gehört.

Der Prototyp Pop.Up Next besteht aus drei Modulen: einem Fahrgestell mit Rädern, einer Kapsel für zwei Passagiere und einer Drohne mit vier Rotoren. Das Flug-Fahr-Gerät hob auf der Konferenz Amsterdam Drone Week zu seinem öffentlichen Jungfernflug ab.

Bei der Vorführung in Amsterdam wurde das Modul-Prinzip des Systems deutlich. Zuerst fliegt die Drohne durch die Halle und landet auf einem Parkplatz. Dann fährt ein kleines Auto unter die Drohne und seine Passagierkapsel wird hochgehoben, um an die Unterseite der Drohne geheftet zu werden.

Von der Straße in den Himmel
Forschung am fliegenden Auto
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Weltweit arbeitet ein Dutzend Unternehmen an Flugauto-Konzepten.

(Foto: AP)
Airbus Vahana
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Das Lufttaxi-Konzept von Airbus erinnert an ein Cockpit auf Kufen mit Propellern vorne und hinten.

(Foto: AP)
Airbus Vahana
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Gemeinsamkeit der meisten Flugauto-Konzepte: Die Fluggeräte starten und landen senkrecht wie Hubschrauber.

(Foto: AP)
Lufttaxi S2
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Das „S2“ von Joby Aviation in Kalifornien sieht aus wie ein herkömmliches Flugzeug. Ein Dutzend Rotoren sorgt für den Antrieb.

(Foto: AP)
Lufttaxi S2
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Die Illustration von Joby Aviation zeigt die Idee hinter der Entwicklung: Statt auf verstopften Straßen im Stau zu stehen, sollen sich Menschen in Lufttaxis künftig zur Arbeit befördern lassen.

(Foto: AP)
Flugauto Cormorant
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Der Cormorant des israelischen Herstellers Urban Aeronautics erinnert tatsächlich noch ein wenig an ein Auto. Getestet wurde der Hightech-Kormoran...

(Foto: AP)
Cormorant im Testflug
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...im vergangenen Jahr im israelischen Megiddo.

(Foto: AP)

Sobald beide Module sicher verbunden sind, erhebt sich die Drohne wieder und fliegt zu ihrem Ausgangsort zurück, wo die Kapsel auf ein anderes Fahrgestell herabgelassen wird, um ihre Reise fortzusetzen.

Der Testflug des Modells verlief ohne Schwierigkeiten, doch eine solche Luftbeförderung dürfte sich nicht so bald buchen lassen. Noch sind einige Hürden zu nehmen, bevor Pop.Up Next, oder eine künftige Version der Drohne, für den kommerziellen Einsatz bereit ist.

„Dafür müssen wir eine Liste von Themen abhaken – das Fahrzeug ist eines, Sicherheit ist ein überragendes, Infrastruktur ist eines, Akzeptanz ist ein weiteres“, so Airbus-Manager Jean Brice Dumont. Er denke, es werde „mehr als ein Jahrzehnt dauern, bis ein wirklich signifikanter, massiver Einsatz eines Lufttaxisystems“ möglich sei.

Uber möchte schon früher abheben. Der Fahrtenvermittler veröffentlichte vor einem Jahr den Künstlerentwurf eines eleganten Geräts. Uber hofft, dieses 2020 für Demonstrationsflüge einsetzen zu können und ab 2023 als kommerzielles System anzubieten. Das batteriebetriebene Luftfahrzeug sieht aus wie eine Kreuzung aus einem Kleinflugzeug und einem Hubschrauber, mit starren Flügeln und Rotoren.

Auch ein niederländisches Unternehmen hat ein fliegendes Fahrzeug entwickelt: PAL-V Liberty ist eine Mischung aus einem Auto und einem Gyrocopter mit drei Rädern und zwei Sitzen.

Auf der Amsterdamer Konferenz sprachen europäische Regulierer auch darüber, wie der Luftraum des Kontinents sicher gehalten werden kann, wenn mehr und mehr Drohnen in den Himmel steigen. Es wird erwartet, dass nächstes Jahr Regeln der Europäische Union in Kraft treten, die die Drohnen-Regulierung in der Staatengemeinschaft harmonisiert.

„Da die Branche rasch expandiert, ist es wichtig für uns, Marktentwicklungen vorherzusehen und für Wandel gewappnet zu sein“, so Patrick Ky von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit

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