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Trägerrakete Super Heavy SpaceX testet Triebwerk für künftige Mars-Rakete

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erstmals die flugbereite Version seines Raptor-Triebwerks gezündet. Es soll die neue Trägerrakete Super Heavy ins All bringen.
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Das neue Raptor-Triebwerk soll Raumschiffe auf den Weg zu Mond und Mars bringen. (Bild: SpaceX/Screenschot: HB)
Triebwerktest

Das neue Raptor-Triebwerk soll Raumschiffe auf den Weg zu Mond und Mars bringen. (Bild: SpaceX/Screenschot: HB)

Berlin SpaceX lässt den Raptor brüllen: Das US-Raumfahrtunternehmen hat zum ersten Mal das Triebwerk gezündet, das die neue Trägerrakete Super Heavy und das geplante Raumschiff Starship antreiben soll. Mit Super Heavy und Starship will SpaceX unter anderem zum Mars fliegen.

Der Test, der auf dem Gelände von SpaceX in McGregor im US-Bundesstaat Texas stattfand, dauerte nur drei Sekunden. Es war nicht der erste Test eines Raptor-Triebwerks: Einen Prototyp hatte SpaceX 2016 gezündet.

Das jetzt getestete Triebwerk ist die Version, die später auch in Rakete und Raumfahrzeug eingebaut wird. Es ist etwa so groß wie das derzeit von SpaceX verwendete Merlin-Triebwerk und liefert etwa den doppelten Schub.

Als Treibstoff des Raptors werden flüssiges Methan und flüssiger Sauerstoff verwendet. Bei Merlin sind es Kerosin und flüssiger Sauerstoff.

Die Trägerrakete Super Heavy wird von 31 Raptoren ins All befördert. Das Starship sollen sieben Raptor-Triebwerke antreiben.

Der kürzlich fertiggestellte Prototyp des Starship hat drei Raptor-Triebwerke. Er ist kleiner ist als das zukünftige Raumschiff und dient nur zu Testzwecken, vergleichbar der experimentellen Rakete Grasshopper, mit der SpaceX vor einigen Jahren den kontrollierten Abstieg der ersten Stufe der Falcon-Trägerrakete testete.

Nach den Plänen des Unternehmens wird die Super Heavy das Starship in den Orbit bringen. Das soll dann unter anderem zum Mond fliegen – den Platz für die erste Mondumrundung hat SpaceX bereits an einen japanischen Milliardär verkauft.

Außerdem will SpaceX-Chef Elon Musk zum Mars. Er sehe eine gute Chance, dass er selbst noch zum Nachbarplaneten fliegen werde, sagte er im Herbst.

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