Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Umwelt Studie: Viele weit verbreitete europäische Vögel dezimiert

Viele in Europa ehemals verbreiteten Vögel sind auf dem Rückzug. Das berichtete die Royal Society for the Protection of Birds (Rspb) am Freitag im britischen Bedfordshire.
Haussperling Quelle: dpa

Ein immer seltener werdender Anblick: Der Spatz oder Haussperling.

(Foto: dpa)

dpa BEDFORDSHIRE. Viele in Europa ehemals verbreiteten Vögel sind auf dem Rückzug. Das berichtete die Royal Society for the Protection of Birds (Rspb) am Freitag im britischen Bedfordshire.

Die Analyse von 124 weit verbreiteten Vogelarten über eine Zeitspanne von 26 Jahren zeige, dass sich bei 45 Prozent von ihnen (56 Arten) die Bestandszahlen verringert hatten. Dieser Trend zeige sich in 20 europäischen Ländern. Mark Avery, Artenschutz-Chef der Rspb, hob das Rebhuhn, die Turteltaube und den Kiebitz hervor: Deren Rückgänge seien Grund für „tiefe Besorgnis“.

In Deutschland sind in den vergangenen 15 Jahren von 64 weit verbreiteten Arten 23 seltener geworden, warnen der Dachverband Deutscher Avifaunisten, das Bundesamt für Naturschutz sowie die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten. Bestände des Haussperlings, der Mehlschwalbe und des Kiebitzes gehen demnach kontinuierlich zurück. Verantwortlich dafür sei die intensive Landwirtschaft, der Verlust naturnaher Feuchtwiesen sowie neuerdings die Nutzung von Brachflächen zum Anbau nachwachsender Rohstoffe.

Startseite
Serviceangebote