Unerwünschte Flugobjekte Airbus holt die Drohne runter

Keine Chance für unerwünschte Flugobjekte: Airbus hat ein System entwickelt, das Drohnen aus gesperrten Lufträumen fernhält. Vorgestellt hat der Konzern es jetzt auf der Technikmesse CES in Las Vegas.
Airbus hat ein System entwickelt, um Drohnenflüge über gesperrtem Gebiet zu verhindern. Quelle: dpa
Drohne mit Kamera

Airbus hat ein System entwickelt, um Drohnenflüge über gesperrtem Gebiet zu verhindern.

(Foto: dpa)

Las VegasWenn die Vernunft nicht ausreicht, richtet es die Technik: Der Luftfahrtkonzern Airbus hat ein System entwickelt, das unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) aus gesperrten Lufträumen fernhalten soll. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas hat Airbus die Drohnenabwehr präsentiert.

Das System ortet eine Drohne, die sich einem gesperrten Luftraum nähert, in einer Entfernung von 5 bis 10 Kilometern. Es verfolgt sie und analysiert, ob sie eine Gefahr darstellt. Wenn das so ist, fängt es das UAV ab. Außerdem kann es den Piloten orten, damit dieser zur Verantwortung gezogen werden kann.

Highlights der Gadget-Messe
Fitbit Blaze: Die Reaktion auf die Apple Watch
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Fitbit ist mit Fitness-Trackern bekannt geworden. Doch weil Computeruhren wie die Apple Watch ebenfalls als Personal Trainer dienen, bietet das Unternehmen nun eine eigene Sportuhr an: Fitbit Blaze zeigt außer der Uhrzeit verschiedene Fitnessübungen. Das Display zeigt zwar nur vier Farben an, dafür hält das Gerät bis zu fünf Tage durch.

Zwei in einem: Acer Aspire Switch 12 S
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Samsung Galaxy TabPro S
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Neue Smartphone-Serie von LG
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Huawei Mate 8 kommt nach Europa
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Huawei bringt sein Smartphone-Flaggschiff Mate 8 nun auch nach Europa. Ab Ende Januar soll es in Deutschland zu haben sein.

Faraday Future Zero1
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Möge die Macht...
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Das System arbeitet mit einer Reihe von Sensoren, deren Daten zusammengeführt und ausgewertet werden. Erfasst und geortet wird die Drohne mit Radar, Infrarotkameras und Funkpeilung. Um sie unschädlich zu machen, wird die Kommunikation der Drohne gestört. Eine von Airbus entwickelte Technik, die Smart Responsive Jamming Technology, ermöglicht das gezielt, so dass die benachbarten Frequenzen davon nicht betroffen sind.

Da das System die Fernsteuerung erkennen kann, kann es auch die Drohne übernehmen und landen. Dabei kommt auch GPS-Spoofing zum Einsatz. US-Wissenschaftler haben schon vor einigen Jahren gezeigt, dass sie mit dieser Technik die Kontrolle über eine Drohne übernehmen können.

Gesperrte Lufträume, in die Drohnen nicht hineinfliegen dürfen, gibt es diverse. Dazu gehören beispielsweise Flughäfen, Atomkraftwerke, Gefängnisse oder Regierungsgebäude. Die Verbote werden allerdings oft genug ignoriert: So flogen vor einiger Zeit Drohnen über Atomanlagen in Frankreich.

In den USA wurden bereits Gegenstände mit Coptern in Gefängnisse geschmuggelt. Die US-Bundespolizei FBI sucht bereits nach einem derartigen System, das Schutz vor Drohnen bietet.

Airbus Defence hat das System vor der Präsentation in Las Vegas ausgiebig in Deutschland und Frankreich getestet. Es könnte laut Airbus bereits Mitte dieses Jahres auf den Markt kommen.

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