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United Launch Alliance Boeing und Lockheed erhalten Zuschlag für Mond-Mission – SpaceX geht leer aus

Die US-Regierung will bis 2024 wieder Astronauten auf den Mond bringen. Für eine erste Test-Mission, der Landung eines Raumfahrzeugs, erhielt ein Bündnis von Boeing und Lockheed den Zuschlag.
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Boeing & Lockheed: Zuschlag für Mond-Mission  – SpaceX geht leer aus Quelle: AP
Raketenstart

Eine Atlas-5-Rakete der United Launch Alliance startet vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida.

(Foto: AP)

Seattle Die erste Landung eines US-Raumfahrzeugs auf dem Mond seit fast 50 Jahren soll von „Vulcan“-Raketen der United Launch Alliance (ULA) ermöglicht werden. Das Gemeinschaftsunternehmen von Boeing und Lockheed Martin schlug im Rennen um den Auftrag das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag von ULA und dem Auftraggeber Astrobotic erfuhr. Dessen Mondlander „Peregrine“ (dt. „Wanderfalke“) war im Mai von der US-Raumfahrtbehörde Nasa ausgewählt worden, um den ersten von mehreren unbemannten Flügen zum Mond zu absolvieren. Dem Unternehmen zufolge soll der Start im Sommer 2021 erfolgen.

Die Mission und die darauf folgenden sollen auch den Weg für eine Rückkehr des Menschen zum Mond vorbereiten. Astrobotic wies darauf hin, dass dort kein US-Raumfahrzeug mehr seit 1972 – dem Flug von Apollo 17 – gelandet sei. „Unser erster Flug mit Vulcan ist auch der erste große Schritt zur Rückkehr zum Mond“, sagte ULA-Chef Tory Bruno vor der Ankündigung des Vertrages. Die BE-4-Raketentriebwerke von „Vulcan“ werden dabei von Blue Origin gefertigt, dem Raumfahrtunternehmen des Amazon-Gründers Jeff Bezos. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will bis 2024 wieder Astronauten auf den Mond landen lassen.

Mehr: Jeff Bezos, Richard Branson oder Elon Musk streben ins All. Man mag ihr Geschäftsmodell für fragwürdig halten – doch die Forschung treibt das enorm voran.

  • rtr
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