Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Urzeitlicher Primat Ein früher Urahn des Menschen

Die Kreatur war nur wenige Millimeter lang, und doch erzählen ihre Überreste viel über uns Menschen: Das jetzt entdeckte Skelett eines Primaten aus der Urzeit lässt Schlüsse auf unsere eigenen Vorfahren zu.
1 Kommentar
Nur 70 Millimeter groß war Archicebus achilles. Doch die fossilen Überreste des winzigen Primaten verraten viel über die Entwicklung des Menschen. Quelle: dpa

Nur 70 Millimeter groß war Archicebus achilles. Doch die fossilen Überreste des winzigen Primaten verraten viel über die Entwicklung des Menschen.

(Foto: dpa)

PekingWissenschaftler haben das bislang älteste, fast komplett erhaltene Skelett eines Primaten entdeckt. Die winzige Kreatur lebte vor 55 Millionen Jahren in China, war etwa 70 Millimeter lang und wog nur 20 bis 30 Gramm.

„Bisher hatten wir fast nur Fragmente von so alten Primaten-Skeletten. Der Fund hilft uns nun, auch mehr über die Vorfahren des Menschen zu verstehen“, sagte der Paläontologe Ni Xijun von der Akademie der Wissenschaften in Peking. Er und sein Team veröffentlichten den Fund im Journal „Nature“.

Es handelt sich um einen Vorfahren des Koboldmakis und damit um das älteste und primitivste Glied in der Ahnenreihe der sogenannten Trockennasenaffen, wie Peter Kappeler vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen erläuterte. Dazu gehören auch Menschenaffen und Menschen. Ihnen stellt man die Feuchtnasenaffen gegenüber, zu denen etwa Lemuren und Loris zählen.

Koboldmakis leben heute auf südostasiatischen Inseln wie Sumatra, Borneo, und den südlichen Philippinen. Auch in einigen europäischen Zoos gibt es die Tiere mit den großen Augen.

Insekten auf dem Speiseplan
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

1 Kommentar zu "Urzeitlicher Primat: Ein früher Urahn des Menschen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%