Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Raumfähre „Atlantis“ soll wieder fliegen

Die US-Raumfähre „Atlantis“ soll am heutigen Freitag Richtung Weltall abheben. Ziel ist die Internationalen Raumstation ISS. Muss der Flug abermals verschoben werden, drohen Konflikte mit den Russen.
Der Start der Atlantis musste wegen schlechten Wetters und technischen Problemen mehrfach verschoben werden. Foto: dpa

Der Start der Atlantis musste wegen schlechten Wetters und technischen Problemen mehrfach verschoben werden. Foto: dpa

HB CAPE CANAVERAL. Wegen des eng gesteckten Zeitplans entschied die NASA am Donnerstag, die fehlerhafte Brennstoffzelle, die zu den jüngsten Verzögerungen geführt hatte, nicht auszutauschen. Andernfalls hätte die Mission auf voraussichtlich Ende Oktober verschoben werden müssen. Die US-Raumfahrtbehörde setzte den Start des Shuttles nun auf 11.40 Uhr Ortszeit (17.40 Uhr MESZ) an.

Die „Atlantis“ muss spätestens am 17. September von der ISS abdocken, weil kurz darauf eine russische „Sojus“-Kapsel an der Raumstation erwartet wird. Nur wenn die Raumfähre am Freitag startet, bleibt der Besatzung genug Zeit für die geplanten Arbeiten zum weiteren Ausbau der ISS. Der Leiter des ISS-Programms bei der Nasa, Mike Suffredini, sagte allerdings, man verhandle mit den Russen, ob nicht auch ein Abdocken am 18. September und damit ein Start am Samstag möglich wäre.

Der nächstmögliche Termin für den „Atlantis“-Flug wäre Ende September – allerdings müsste die Raumfähre dann im Dunkeln starten, was nach den Nasa-Regularien derzeit nicht gestattet ist. Nur bei Tageslicht können nämlich die äußeren Tanks während des Starts fotografiert werden, um mögliche Beschädigungen der Schaumstoffhülle zu erkennen. So soll ein Unglück wie beim Absturz der Raumfähre „Columbia“ vor dreieinhalb Jahren verhindert werden.

Tropensturm kam dazwischen

Ursprünglich hätte die „Atlantis“ schon am 27. August abheben sollen. Zunächst verhinderte ein Blitzeinschlag im Raumfahrtzentrum in Florida den Start, dann gab es Verzögerungen durch den Tropensturm „Ernesto“.

Die sechs Astronauten der „Atlantis“ sollen nach dreieinhalbjähriger Pause den Aufbau der ISS fortsetzen. Vorgesehen sind drei Außenbordeinsätze.

Startseite
Serviceangebote