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Premium Vektor-Impfstoffe Astra-Zeneca und J&J: Forscher vermuten fehlerhafte Spike-Proteine als Ursache für Thrombosen

Seltene Fälle von Hirnvenenthrombosen haben dem Image von Vektor-Impfstoffen geschadet. Forscher glauben, dass es eine Lösung für das Problem gibt – und bestätigen die Sicherheit von mRNA-Impfstoffen.
27.05.2021 - 15:24 Uhr
Bei den Vektor-Impfstoffen von Astra-Zeneca und Johnson & Johnson kann es in sehr seltenen Fällen zu schweren Nebenwirkungen kommen. Quelle: dpa
Astra-Zeneca-Impfstoff

Bei den Vektor-Impfstoffen von Astra-Zeneca und Johnson & Johnson kann es in sehr seltenen Fällen zu schweren Nebenwirkungen kommen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Forscher der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Ulm haben in einer wissenschaftlichen Publikation erstmals eine Erklärung für seltene Fälle von Hirnvenenthrombosen präsentiert, die im Zusammenhang mit den Vektor-Impfstoffen von Astra-Zeneca und Johnson & Johnson (J&J) aufgetreten sind. Die Publikation hat noch nicht das sogenannte Peer-Review-Verfahren durchlaufen, wurde also noch nicht von unabhängigen Experten aus dem gleichen Fachgebiet begutachtet.

In der Studie kommt das Forscherteam um den Molekularbiologen Rolf Marschalek zu dem Schluss, dass das Problem in einer bestimmten Gensequenz liegt, die nach einer Impfung mit Astra-Zeneca oder Johnson & Johnson in den Körper gelangt.

Es handelt sich dabei um den Bauplan für das sogenannte Spike-Protein, das Coronaviren in ihrer Hülle tragen. Im Falle einer natürlichen Corona-Infektion dockt das Spike-Protein an die Zellmembranen im menschlichen Körper an, und es kommt zu einer Immunreaktion – es werden Antikörper sowie spezielle Abwehrzellen (T-Zellen) gebildet, die das Coronavirus bekämpfen.

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