Weltraumforschung unter Trump Ungewisse Zeiten für die Nasa

Die Raumfahrt gehörte bislang nicht unbedingt zu den Lieblingsthemen von Donald Trump. Umso mehr Sorgen macht man sich derzeit bei der Nasa. Wohin führt der Weg der Weltraumbehörde unter dem neuen Präsidenten?
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Wohin geht die Reise der Nasa? Zum Mars, wie auf dieser Nasa-Illustration zu sehen? Viele Republikaner befürworten eher eine Rückkehr zum Mond. Quelle: AP
Reise zum Mars

Wohin geht die Reise der Nasa? Zum Mars, wie auf dieser Nasa-Illustration zu sehen? Viele Republikaner befürworten eher eine Rückkehr zum Mond.

(Foto: AP)

WashingtonMars? Mond? Zunächst einmal müssten die Schlaglöcher auf dem Boden zu Hause in den USA repariert werden, antwortete Donald Trump während des Wahlkampfs auf die Frage eines kleinen Jungen. Früher sei die US-Raumfahrtbehörde Nasa großartig gewesen. „Jetzt haben wir größere Probleme.“

Ansonsten erwähnte Trump, der am Freitagabend seinen Amtseid als republikanischer Nachfolger von US-Präsident Barack Obama ablegen wird, das Thema im Wahlkampf äußerst selten. Allerdings sagte er noch dieses: „Ich liebe die Nasa. Ich liebe das, wofür sie steht.“

Feuer frei für die Reise zum Mars
Nasa testet Raketenantrieb
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Mit viel Krach und einem hellen Feuerstrahl hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa zum zweiten Mal den Antrieb für die leistungsfähigste Rakete der Welt getestet.

Erfolgreicher Probelauf
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Der zweiminütige Probedurchlauf des Antriebs der Rakete „Space Launch System“ (SLS) sei erfolgreich verlaufen, teilte die US-Weltraumbehörde mit.

Testgelände in Utah
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Der Test des 54 Meter langen Raketentriebwerks fand auf einem Gelände in Promontory im Bundesstaat Utah statt.

Schaulustige beobachten den Test
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Zahlreiche Schaulustige verfolgten den Raketentest aus sicherem Abstand.

Test unter "Winterbedingungen"
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Der Probelauf diente dazu, die Rakete bei winterlichen Bedingungen zu testen. Dazu war das SLS-Triebwerk mehrere Wochen lang heruntergekühlt worden.

Zweiter Test
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Zuvor war der Antrieb bereits im März 2015 mit Erfolg getestet worden. Damals fand der Probelauf unter hohen Temperaturen statt, um einen Start im Sommer zu simulieren.

Auswertung in den kommenden Monaten
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Während des Tests wurde eine Reihe von Daten zur Funktionsweise des Trägersystems aufgezeichnet, die nun in den kommenden Monaten ausgewertet werden sollen.

Wie so manche Aussagen von Trump stifteten auch die zur Raumfahrt Verwirrung, vor allem im Hauptquartier der Nasa in Washington. Was will Trump – und vor allem, was will er nicht? Konkrete Aussagen oder Ankündigungen gibt es von ihm dazu bislang keine.

Trump und sein Team müssten „erstmal herausfinden, wie man eine Regierung führt“, sagte der Raumfahrtexperte Keith Cowing dem „Houston Chronicle“. „Ich glaube nicht, dass es für die Nasa schon einen großen Plan gibt. Das ist das letzte, woran sie gerade denken.“

Geht es zum Mond oder zum Mars?

So bleibt den mehr als 17.000 Mitarbeitern der Nasa erst einmal nichts anderes übrig, als abzuwarten und Gerüchte und Andeutungen zu interpretieren. Trumps angekündigte Steuerkürzungen wären jedenfalls kein gutes Omen für die extrem teuren und langfristigen Nasa-Missionen.

Die erste Frage vieler Beobachter aber ist meist: Wohin geht es? „Journey to Mars“ (Deutsch etwa: Auf dem Weg zum Mars) ist seit einigen Jahren der viel zitierte Werbespruch der Nasa und Präsident Obama unterstützte das teure Vorhaben weitgehend. Mit Robotern und Sonden ist die Nasa bereits auf dem Roten Planeten. Menschen sollen den Himmelskörper den derzeitigen Planungen zufolge Anfang der 2030er Jahre umrunden.

Trump aber könnte eine – von Obama abgelehnte, aber von vielen Republikanern unterstützte – Rückkehr zum Mond befürworten. Auf der Suche nach Ressourcen und möglicherweise sogar Siedlungsraum für Menschen. Nasa-Manager John Grunsfeld lehnte das allerdings kürzlich gegenüber der „New York Times“ ab. „Der Mond ist ein netter Ort für einen Besuch, aber dort leben will man nicht. Zum Mars fliegen würde die Nasa wieder groß machen.“

Sorgen machen sich vor allem die Nasa-Klimaforscher
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2 Kommentare zu "Weltraumforschung unter Trump: Ungewisse Zeiten für die Nasa"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    "Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
    Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

    es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel,Grande, Dirnberger,Trautmann....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    SPIEGEL

    Danke

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

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