Wissenschaft Auszeichnungen der Physikalischen Gesellschaft nach München

Die beiden wichtigsten Auszeichnungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gehen im kommenden Jahr an die Technische Universität München.

dpa BAD HONNEF/MüNCHEN. Die beiden wichtigsten Auszeichnungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gehen im kommenden Jahr an die Technische Universität München.

Die Max-Planck-Medaille für Theoretische Physik 2006 erhält Prof. Wolfgang Götze (68), emeritierter Festkörperforscher und Experte für glasartige Materialien. Der ebenfalls bereits emeritierte Biophysiker Prof. Erich Sackmann (70) wird für seine Arbeiten über Zellmembranen und Biopolymere mit der Stern-Gerlach-Medaille für Experimentelle Physik geehrt. Beide Auszeichnungen bestehen aus einer Goldmedaille und sollen im März 2006 bei der DPG-Jahrestagung in München überreicht werden.

Götze hat in den 1980er Jahren einen wesentlichen Schritt zum Verständnis der Umwandlung zähflüssiger Schmelze in festes Glas geleistet, wie die DPG begründete. Obwohl der Mensch Glas seit Jahrtausenden als Werkstoff benutzt, ist die Physik dieses Glasübergangs ein weitgehend ungelöstes Problem. Sackmann gilt nach DPG-Angaben international als Pionier der Biophysik. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Zellmembran. Sackmann konnte unter anderem zeigen, dass physikalische Eigenschaften der Zellmembran wie etwa ihre Elastizität Lebensprozesse in der Zelle mitregulieren.

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