Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wissenschaft Deutsch-niederländisches Teleskop sucht den Welt-Ursprung

Mit einem besonders leistungsfähigen Radioteleskop gehen Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden gemeinsam auf die Suche nach dem Ursprung der Welt.

dpa DüSSELDORF. Mit einem besonders leistungsfähigen Radioteleskop gehen Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden gemeinsam auf die Suche nach dem Ursprung der Welt.

Das Teleskopsystem Lofar, dessen Antennensystem sich künftig quer durch Europa erstrecken wird, soll Daten aus den entferntesten Winkeln des Universums gewinnen. Diese Daten werden in einem niederländischen Supercomputer und dem neuen Höchstleistungsrechner des Forschungszentrums Jülich ausgewertet. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben Vertreter der Forschungseinrichtungen beider Länder am Mittwoch in Düsseldorf unterzeichnet.

Für das ungewöhnliche Teleskopsystem werden bis etwa 2008 zahlreiche kleine Antennen zwischen Mittelfrankreich, Schweden und Polen zusammengeschaltet. Sie sollen Radioimpulse auffangen, die bis etwa eine Milliarde Jahre an den Urknall vor 13,7 Mrd. Jahren heranreichen. Außerdem sei mit der Entdeckung von bis zu 100 Mill. neuer Galaxien zu rechnen, sagten die Lofar-Wissenschaftler aus dem niederländischen Dwingeloo (Drenthe).

Die kleinen Antennen lieferten nicht nur bessere Daten in höherer Auflösung als herkömmliche Radioteleskope. Anders als diese üblichen Teleskope blicke das vernetzte Lofar-System nicht nur in eine Richtung, sondern könne gleichzeitig den ganzen Himmel im Blick behalten.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite