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Wissenschaft Geradschnabelkrähe überrascht beim Umgang mit Werkzeug

Die Geradschnabelkrähe stellt sich fast genauso geschickt beim Umgang mit Werkzeugen an wie Menschenaffen. Sie setzte bei neuen Experimenten zwei Werkzeuge hintereinander ein, um an ihr Ziel zu kommen.

dpa NEW YORK. Die Geradschnabelkrähe stellt sich fast genauso geschickt beim Umgang mit Werkzeugen an wie Menschenaffen. Sie setzte bei neuen Experimenten zwei Werkzeuge hintereinander ein, um an ihr Ziel zu kommen.

Erst fischte sie sich mit einem kleinen Stöckchen einen längeren Stock aus einem „Werkzeugkästchen“. Mit dem zweiten Stock angelte sie sich dann ein Stück Fleisch, das die neuseeländischen Forscher in einem Loch versteckt hatten und das mit dem kurzen Stöckchen nicht zu erreichen war.

Russell Gray von der Universität von Auckland und Kollegen stellen den Versuch mit der für ihren raffinierten Umgang mit Werkzeugen bekannten Krähenart im Fachjournal „Current Biology“ vom Freitag vor. Die Geradschnabelkrähe (Corvus moneduloides) ist auf der Pazifikinsel Neukaledonien beheimatet.

Sie begeisterte das Team noch mehr, als sie einen Trick bei weiteren Versuchen schnell erkannte und entsprechend reagierte. Als die Forscher die beiden Stöckchen austauschten, fischte die Krähe nur kurz mit dem langen nach dem im Kasten liegenden Stock, erkannte dann ihren Irrtum und nutzte nur das längere Werkzeug, um an den Leckerbissen zu kommen.

„Es ist überraschend, dass diese mit dem vergleichsweise kleinen Hirn eines Vogels ausgestattete Art großen Menschenaffen bei der Lösung eines so kniffeligen Problems nicht nachsteht“, merkte Gray an. Sechs von sieben Geradschnabelkrähen hätten den Test schon beim ersten Anlauf bestanden.

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