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Wissenschaft Menschen trugen schon vor 40 000 Jahren Schuhe

Schon vor 40 000 Jahren trugen Menschen festes Schuhwerk. Dies habe ein Vergleich der Zehen prähistorischer Skelette und moderner Menschen ergeben.

dpa LANCASTER/LONDON. Schon vor 40 000 Jahren trugen Menschen festes Schuhwerk. Dies habe ein Vergleich der Zehen prähistorischer Skelette und moderner Menschen ergeben.

Das berichten Erik Trinkaus und Hong Shang von der Washington University in St. Louis (US-Staat Missouri) im Fachmagazin „Journal of Archaeological Science“ (Bd. 32, S. 1 515). Die Zehenknochen von Schuhträgern seien deutlich kleiner und schwächer als die von Barfußläufern. Über die Ergebnisse berichtet auch das Fachblatt „New Scientist“ (Bd. 197, S. 19).

Die Forscher hatten Zehenknochen eines nahe Peking (China) gefundenen 40 000 Jahre alten Skeletts analysiert und mit denen anderer prähistorischer Funde sowie heute lebender Menschen verglichen. Die Knochen aus China waren demnach eher klein und schwach - und damit typisch für Träger festen Schuhwerks. Barfußläufer wie die früheren amerikanischen Ureinwohner hatten dagegen starke, große Zehen.

Füße werden von der Sohle eines Schuhs gestützt. Die Muskeln der Zehen werden in der Folge weniger beansprucht und die Gliedmaßen bleiben deshalb eher „Schwächlinge“, wie die Autoren erläutern.

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