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Wissenschaft Nano-Biotechnologie für den Kampf gegen Krebs

Die Anwendung von Nano-Biotechnologie in der Medizin wird bei der Behandlung von Krebs und anderen Krankheiten laut Experten künftig eine zentrale Rolle spielen.

dpa MüNSTER. Die Anwendung von Nano-Biotechnologie in der Medizin wird bei der Behandlung von Krebs und anderen Krankheiten laut Experten künftig eine zentrale Rolle spielen.

„In den kommenden Jahren rechnen wir mit revolutionären Entwicklungen in der medizinischen Diagnostik und Therapie“, sagte Prof. Harald Fuchs, wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Nanotechnologie (Centech) zur Eröffnung eines Kongresses zu diesem Thema am Mittwoch in Münster. So könnten Medikamente mit dem Einsatz von Nanopartikeln als Transportmedium zukünftig direkt am geschädigten Organ wirken, wodurch Nebenwirkungen der Arzneien etwa bei Krebs gemindert würden.

„Durch das Prinzip der molekularen Erkennung können wir Medikamente gezielt an die Stellen bringen, wo die Krebszellen sind“, erklärte Fuchs. „Nanopartikel sind so klein, dass sie als Träger für Pharmaka problemlos durch die Zellmembran durchgehen und damit gezielt wirken können.“ Ähnliche Methoden sollen auch in der Diagnostik eingesetzt werden. Mit der Herstellung spezifischer Nanoteilchen könne etwa eine Krebserkrankung sichtbar werden, lange bevor etwas tastbar sei, erklärte Fuchs.

In den Nanotechnologien wird auf der Ebene von einzelnen Atomen und Molekülen geforscht und in der Größenordnung eines millionstel Millimeters (Nanometer) gearbeitet. Zu dem dreitägigen Kongress „Nanobio-Europe“ werden über 300 Wissenschaftler aus 22 Nationen erwartet.

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