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Wissenschaft Römischer Steinsarg auf Golfplatz entdeckt

Auf einen römischen Steinsarg sind Bauarbeiter bei der Erweiterung eines Golfplatzes in Kaarst nahe Düsseldorf gestoßen. Der Sarg sei dank eines besonders sensiblen Baggerfahrers rasch und unbeschädigt geborgen werden können, sagte der Archäologe Michael Gechter am Dienstag.

dpa KAARST. Auf einen römischen Steinsarg sind Bauarbeiter bei der Erweiterung eines Golfplatzes in Kaarst nahe Düsseldorf gestoßen. Der Sarg sei dank eines besonders sensiblen Baggerfahrers rasch und unbeschädigt geborgen werden können, sagte der Archäologe Michael Gechter am Dienstag.

In dem sehr schlichten Sarg aus Tuffstein haben sich in Hüfthöhe des Skelettes eine Münze und in allen vier Ecken unbenutzte Räuchergefäße für Weihrauch gefunden, erklärte der Wissenschaftler.

Der Sarg sei auf Grund besonderer Merkmale auf die Zeit um 180 nach Christus zu datieren und stelle damit die früheste Körperbestattung im nördlichen Rheinland dar, sagte der Archäologe des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege. Zuvor waren die Toten eingeäschert worden.

Die auf den ersten Blick einfache Bestattung stamme aus einer Epoche, als nicht reiche Beigaben, sondern lediglich die Benutzung eines Steinsarges den hohen Status des Toten zeigen sollten. Vermutlich stamme das Skelett, dessen Geschlecht noch nicht geklärt sei, von einem wohlhabenden Bewohner eines Gutshofes in der Nachbarschaft.

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