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Wissenschaft Überlebenschancen bei Krebs in Europa gestiegen

Die Überlebenschancen von Krebspatienten sind in Europa gestiegen, aber immer noch deutlich schlechter als in den USA.

dpa LONDON. Die Überlebenschancen von Krebspatienten sind in Europa gestiegen, aber immer noch deutlich schlechter als in den USA. Während in den Vereinigten Staaten knapp zwei Drittel (66,2 Prozent) aller Männer eine Krebserkrankung fünf Jahre überleben, sind es in Europa weniger als die Hälfte (47,3 Prozent).

Das berichten Forscher um Arduino Verdecchia vom italienischen Zentrum für Epidemiologie in Rom im Medizinjournal „The Lancet Oncology“. Bei den Frauen ist der Unterschied demnach mit 55,8 Prozent (Europa) zu 62,9 Prozent (USA) etwas kleiner, aber immer noch deutlich.

Die Studienautoren machen zahlreiche Ursachen für diese Unterschiede verantwortlich, darunter die Ausbildung des Klinikpersonals und Behandlungsrichtlinien, aber auch klinische Faktoren wie die Tumorgröße und -biologie. Für die Untersuchung hatten die Mediziner um Verdecchia Krebsdiagnosen der Jahre 2000 bis 2002 aus 47 Krebsregistern in 18 europäischen Ländern ausgewertet und mit einem US-Krebsregister verglichen. In Europa sind demnach die Überlebenschancen bei vielen Krebsarten seit den 1990er Jahren zum Teil deutlich gestiegen.

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