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Wissenschaft Verletzung: Stammzellen helfen Rennpferden

Britische Rennpferde sind nach Sehnenverletzungen dank Stammzellentherapie schneller wieder am Start.
Pferdesport Quelle: dpa

Britische Rennpferde können laut einer Studie nach Sehnenverletzungen dank Stammzellentherapie wieder schneller am Start sein.

(Foto: dpa)

dpa LONDON. Britische Rennpferde sind nach Sehnenverletzungen dank Stammzellentherapie schneller wieder am Start. Dabei helfen ihnen Stammzellen, die aus ihrem eigenen Brustbein gewonnen, im Labor vermehrt und dann in das verletzte Bein injiziert werden, berichtet das britische Fachjournal „New Scientist“ (Nr. 2 541, S. 17).

Roger Smith und Kollegen vom Königlichen Veterinär-College in North Mymms (Hertfordshire) stellten die Ergebnisse in dieser Woche auf einem Welt-Veterinärkongress in Keystone (US-Bundesstaat Colorado) vor.

Zunächst wurden 82 Rennpferde nach der Methode behandelt: 80 Prozent von ihnen konnten den Angaben zufolge anschließend wieder Rennen laufen. Die entsprechende Rate bei konventioneller Therapie aus Ruhe und Aufbautraining liegt bei 30 Prozent. Auch waren die mit Stammzellen behandelten Tiere schon nach zwölf statt nach 18 Monaten wieder fit.

Eine Doppelblind-Studie an 32 Pferden, bei der Stammzell- mit Placebo-Therapie verglichen wird, läuft derzeit. Eine kalifornische Firma präsentierte in Keystone ein ähnlich erfolgreiches Verfahren, bei dem die Stammzellen aus Fettgewebe gewonnen werden. Die Forscher hoffen, dass die Methode einmal auch Menschen bei Gelenk- und Achillessehnenbeschwerden helfen kann.

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