Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wissenschaft Vulkan-Ausbruch erzeugt „dreckiges Gewitter“

Vulkane speien nicht nur Lava und Asche aus, sondern produzieren auch Blitze. US-Forscher haben nun die Blitze beim Ausbruch des Vulkans Mount St. Augustine in Alaska detailliert untersucht.
Mount St. Augustine Quelle: dpa

Eine von Asche verursache Dunstglocke hängt Anfang 2006 über dem Vulkan St. Augustine in Alaska (Archivbild).

(Foto: dpa)

dpa WASHINGTON. Vulkane speien nicht nur Lava und Asche aus, sondern produzieren auch Blitze. US-Forscher haben nun die Blitze beim Ausbruch des Vulkans Mount St. Augustine in Alaska detailliert untersucht.

Sie beschreiben im US-Fachjournal „Science“ (Bd. 315, S. 1 097) vom Freitag zwei Blitzphasen: Die erste, bislang unbekannte Phase bestehe aus einigen kleinen Blitzen, die durch elektrische Entladungen des Vulkanauswurfes direkt während der Explosion entstehen. Ursache der zweiten Blitzphase seien aufgeladene Teilchen innerhalb der Rauchfahne, schreibt das Team um Ronald Thomas (New Mexico Tech in Socorro).

Da die Vulkane auch Asche und Wasser ausspeien, bezeichnen einige Forscher eine Eruption auch als „dreckiges“ Gewitter. Erste Untersuchungen zu Vulkanblitzen gab es bereits 1963 und 1973 in Island, bislang waren sie aber wenig verstanden.

Startseite