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Zwischenetappenziel im Dezember erreicht Erste rein europäische Mars-Sonde gestartet

Die erste rein europäische Mars-Sonde ist am Montag erfolgreich vom russischen Raumfahrtzentrum im kasachischen Baikonur gestartet.

Reuters BAIKONUR. „Bislang läuft alles wie geplant. Es sieht gut aus“, sagte ein Sprecher der Europäischen Weltraumagentur ESA nach dem Start des „Mars Express“ an der Spitze einer russischen „Sojus“- Trägerrakete. Im Dezember soll die Sonde den Nachbarplaneten erreichen und die Landefähre „Beagle 2“ absprengen. Diese soll sechs Monate lang auf der Oberfläche graben, Bodenproben untersuchen und nach Wasser suchen. Ein Ziel des 300 Mill. € teuren Einsatzes ist die Suche nach Leben oder Spuren früheren Lebens auf dem Mars.

Von den etwa 30 Einsätzen mit dem Ziel Mars in den vergangenen vier Jahrzehnten sind etwa zwei Drittel gescheitert. „Wenn man in der Weltraumindustrie arbeitet, kennt man die Risiken, aber man weiß auch, dass man sich bestmöglich vorbereitet hat“, sagte Jacques Louet von ESA der Nachrichtenagentur Reuters. Im Juni sollen insgesamt drei Sonden zum Mars aufbrechen und damit die günstige Stellung des Planeten zur Erde ausnutzen. Ein erster bemannter Einsatz könnte dem ESA-Wissenschaftschef David Southwood zufolge in 20 oder 25 Jahren stattfinden.

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