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Apple-Keynote Mit diesen Neuheiten können Apple-Fans rechnen

Am Mittwoch stellt Apple seine neuen Gadgets vor. Vor dem Termin hüllt sich der Konzern traditionell in Schweigen, ein paar Neuheiten sind aber absehbar.
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iPhone und Co.: Mit diesen Neuheiten können Apple-Fans rechnen Quelle: Reuters
Apple-Chef Tim Cook

Der Konzernchef spricht nie über neue Produkte, bevor er sie auf der Bühne präsentiert hat.

(Foto: Reuters)

Cupertino Lange bevor sich am Mittwochmorgen Ortszeit der unterirdische Saal im Bauch des Steve Jobs Theatre unweit der Hauptzentrale Apple Park in Cupertino füllen wird, spekuliert bereits die halbe Technologiewelt, und zwar darüber, welche Neuheiten der wertvollste Konzern der Welt bei seinem traditionell wichtigsten Event des Jahres vorstellen könnte.

Das Unternehmen hüllt sich gern in Schweigen. Chef Tim Cook spricht nie über neue Produkte, bevor er sie mit viel Brimborium auf der Bühne präsentiert. Das zahlt seit Jahren auf die berühmte Apple-Magie ein. Gleichzeitig heizt die Firma gezielt Gerüchte um die eigenen Produkte an. „Gather round“ (Versammelt euch) hieß es in der Einladung unter einem goldenen Ring auf dunklem Hintergrund, der an das kreisrunde Design des Apple Parks erinnert.

So viel ist klar: Erwartet werden drei neue iPhones, eine neue Version der Apple Watch und möglicherweise verbesserte drahtlose Kopfhörer AirPods. Das Spiel mit der kreisrunden Form in der Einladung lässt sich als Hinweis auf die Einführung eines neuen kreisrunden Ziffernblatts für die Apple Watch Series 4 verstehen – oder auf ein ganz neues Produkt.

Die Aufforderung „Versammelt euch“ deutet aber etwas viel Weitergehendes an. Sie passt zu der größeren strategischen Vision Cooks für Apple. Anfang August erreichte der Konzern als erstes Unternehmen der Welt die Billion-Dollar-Bewertung.

Apple will Kunden enger an sich binden

Apple hat etwa 1,3 Milliarden Kunden weltweit, vor allem dank der weltweit 805 Millionen genutzten iPhones. Nach einer Boomphase, vor allem im Superjahr 2015, stagnieren jedoch die Verkaufszahlen des Kultobjekts. Für die kommenden Jahre erwartet der Branchenkenner Gene Munster von der Investmentfirma Loup Ventures nur noch ein maximales Wachstum von fünf Prozent bei den verkauften Einheiten.

Wer jedoch einmal zum Apfel-Universum gehört, bleibt ihm treu. Apples Bindungsrate erreicht 90 Prozent, nur zehn Prozent kaufen keine neuen Apple-Produkte. Wenn die Apple-Fans durchschnittlich alle 3,5 Jahre ihr Telefon für eine neue Version eintauschen, verkauft Apple also immerhin noch 207 Millionen iPhones im Jahr, wie Loup Ventures errechnet hat. Das sind beträchtliche Einnahmen, die den Konzern auf Jahre hin finanziell absichern.

Apples Raumschiff ist bereit zur Landung
Neuer Apple-Campus
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Nein, das ist kein Raumschiff: Apple baut im kalifornischen Cupertino eine neue Firmenzentrale. Er wolle „das beste Bürogebäude der Welt bauen“, sagte der ehemalige und mittlerweile verstorbene Apple-Chef Steve Jobs dem Stadtrat von Cupertino bei der Präsentation der Pläne.

(Foto: dpa)
Glas und Bäume
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Nach der Vorstellung des Konzerns soll hier ein „Zentrum für Kreativität und Zusammenarbeit“ entstehen, eine „grüne Oase“. Der neue Campus ist 71 Hektar groß, rund um die Zentrale wird ein großer Park angelegt.

Nahaufnahme der Baustelle
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Das Hauptgebäude hat eine Fläche von 260.000 Quadratmetern, hier sind die Ausmaße zu erahnen. Die alte Zentrale mit der legendären Adresse Infinity Loop 1 behält Apple übrigens - die Mitarbeiterzahl wächst rasant.

(Foto: dpa)
Glasfassade aus der Nähe
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Die Fassade besteht praktisch vollständig aus Glas - so sollen die Mitarbeiter immer einen Blick ins Grüne werfen können. Die gebogenen Scheiben stammen von einem deutschen Zulieferer...

Apple-Chef besucht Zulieferer Seele
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Die Glasscheiben für den neuen Campus lässt sich Apple von Seele liefern, einem Mittelständler aus dem bayerischen Gersthofen. Er fertigt auch die Glastreppen in den Apple Stores.

(Foto: dpa)
Steve-Jobs-Theater
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Auf dem Campus gibt es ein Auditorium mit 1.000 Sitzplätzen: Das Steve-Jobs-Theater ist dem verstorbenen Apple-Gründer gewidmet, der die neue Zentrale maßgeblich geplant hat.

Steve Jobs hat den Campus geplant
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Der charismatische Chef, hier bei der Präsentation eines neuen iPhones, hat den Campus mit der ihm eigenen Liebe zum Detail geplant. Womöglich ein Grund für die hohen Kosten, die bei schätzungsweise fünf Milliarden Dollar liegen dürften.

(Foto: dpa)

Doch die Investoren der Wall Street, die Apple zuletzt mit üppigen Aktienrückkäufen beglückten, erwarten weiteres Wachstum. Um die Fans zum Upgrade zu motivieren, dürfte Apple deshalb am Mittwoch drei neue iPhone-Modelle vorstellen. Erwartet werden zwei Smartphones iPhone X mit dem Zusatz „S“, der auf Produkterweiterungen wie eine verbesserte Kamera hinweist.

Beide Modelle sollen mit einem OLED-Bildschirm ausgerüstet sein, hinzu kommt eine günstigere Variante mit LCD-Bildschirm. Bei allen neuen iPhones dürfte der Home-Button wegfallen, die Geräte entsperren sich mit Gesichtserkennung.

Unklar ist, welche Neuigkeiten zu den iPad Pros zu erwarten sind. Apple könnte neue Geräte bei dem Event am Mittwoch enthüllen oder aber eine eigene Veranstaltung später im Jahr ausrichten. Das letzte Update der Tablet-Rechner erfolgte im Juni 2017. Möglicherweise verzichtet Apple auch bei den iPad Pros auf den Home-Button zugunsten von Gesichtserkennung.

Vergangenen September bereits kündigte Apple den Verkaufsstart von Airpower für das Jahr 2018 an. Die Aufladematte soll iPhone, Apple Watch und AirPods drahtlos mit neuer Energie versorgen. Bislang ließ das Produkt auf sich warten – möglicherweise zeigt es Apple nun am Mittwoch.

Die wertvollsten Marken der Welt
Platz 20: Honda
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Mit einem Markenwert von 22,7 Milliarden Dollar landet der japanische Auto- und Motorradhersteller auf Platz 20. Damit ist das Unternehmen global gesehen wertvoller als Volkswagen.

(Foto: AFP)
Platz 19: Louis Vuitton
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Das zum französischen Konzern LVMH gehörende Modelabel setzt auf Haute Couture und extravaganten Luxus. Diese Strategie zahlt sich aus, denn mit einem Markenwert von knapp 23 Milliarden Dollar gehört Louis Vuitton zu den 20 wertvollsten Marken der Welt.

(Foto: Reuters)
Platz 18: Nike
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Die US-Marke für Sportbekleidung ist weltweit erfolgreich und Sponsor zahlreicher namhafter Sportmannschaften. Der Markenwert beträgt 27 Milliarden US-Dollar – das reicht für Platz 18.

(Foto: Reuters)
Platz 17: Oracle
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Der Software-Gigant aus Kalifornien ist laut Interbrand 27,5 Milliarden Dollar wert. Damit klettert das Unternehmen auf den 17. Platz des Rankings der wertvollsten Marken der Welt.

(Foto: AP)
Platz 16: Cisco
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Noch vor Oracle und Nike positioniert sich das Telekommunikations-Unternehmen aus San José, Kalifornien. Der Markenwert des Konzerns beläuft sich auf knapp 32 Milliarden US-Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 15: Intel
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Mit einem Markenwert von 39,5 Milliarden Dollar klettert Intel auf Rang 15 der wertvollsten Marken der Welt. Das Unternehmen ist vor allem für seine Mikroprozessoren in Computern und Laptops bekannt.

(Foto: AFP)
Platz 14: Walt Disney Company
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Märchenhafte Unternehmenszahlen katapultieren das US-Medienunternehmen auf Platz 14 der wertvollsten Marken der Welt. Laut Interbrand ist Disney 40,7 Milliarden US-Dollar wert.

(Foto: dpa)
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