Apple-Tablet geht an den Start Das sagt die Fachwelt übers iPad Mini

Ist das iPad Mini sein Geld wert? Vor dem Verkaufsstart konnten einige Tester den Tablet-Computer unter die Lupe nehmen. Ihr Fazit ist positiv – einige Käufer sollten aber trotzdem noch Geduld haben.
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Das iPad mini ist im Handel

DüsseldorfApple hat das iPad geschrumpft – am heutigen Freitag beginnt der Verkauf des Mini-Tablets. Wie üblich hat der Hersteller das Gerät einigen ausgewählten, mehr oder weniger Apple-affinen Testern vorab zur Verfügung gestellt. Ihr Fazit fällt überwiegend positiv aus. Trotzdem könnte es sich für Kunden lohnen, noch ein bisschen zu warten.

Das iPad Mini ist deutlich kleiner, dünner und leichter als sein großer Bruder: Der Bildschirm misst 7,9 Zoll (rund 20 Zentimeter), das Gehäuse ist gut 7 Millimeter dick. Und mit gut 300 Gramm wiegt das Gerät ähnlich viel wie ein Taschenbuch und nur halb so viel wie das großes iPad.

Das Kompaktformat kommt bei den Testern gut an: Es sei leicht in einer Hand zu halten, ohne dass der Arm ermüde, schreibt etwa Walt Mossberg im „Wall Street Journal“. „Bislang passte das iPad in keine Handtasche, in keine Sakkotasche, in keine Gesäßtasche. Jetzt schon. Auch wenn es beim Sitzen stört“, meint Thomas Heuzeroth von der „Welt“.

Trotz der Schrumpfung ist das iPad Mini ein vollwertiger Tablet-Computer: Das Display hat wie das iPad 2 eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten. Damit laufen alle 700.000 samt der 275.000 fürs Tablet optimierten Apps auf dem Gerät – ein großer Pluspunkt, wollen doch viele Nutzer im Apple-Kosmos nach Software, Musik und Videos suchen. „Die Apps laden langsamer (als beim großen iPad), aber die meisten laufen innerhalb von ein oder zwei Sekunden“, hat Tim Stevens von Engadget festgestellt. Im Alltag mache sich das kaum bemerkbar.

Lob bekommt Apple für die Verarbeitung des Gerätes, das sich mit seiner Aluminiumschale von den Plastikkonkurrenten abhebt. Auch die beiden Kameras bekommen passable Noten.

Das sind die neuen Apple-Produkte
Apple Introduces Latest iPad
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Apple macht um seine neuen Produkte immer ein großes Geheimnis. Dass Firmenchef Tim Cook ein kleineres iPad vorstellen würde, hatte viele erwartet. Aber was noch?

Apple To Introduce New iPad At California Theater In San Jose On Tuesday
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Große Show: Apple mietete für die Präsentation seiner neuen Produkte ein Theater in San Jose, Kalifornien. 1500 Journalisten, Blogger und Fans fanden Platz. Vorab waren schon einige Informationen durchgesickert, trotzdem wusste der Elektronikhersteller die Beobachter zu überraschen.

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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Kurz vor dem Start von Windows 8 erneuerte Apple seinen Desktop-Rechner iMac, ein All-in-One-Rechner. Als Speicher kommt eine Kombination aus einem schnellen Flash-Speicher und einer herkömmlichen Festplatte zum Einsatz. Besonders auffällig ist allerdings die Bauweise.

Apple Introduces Latest iPad
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Flache Sache: Der iMac ist nur fünf Millimeter dick. Weil er so schlank ist, passt allerdings kein optisches Laufwerk mehr rein. In den USA wird das Gerät ab rund 1300 Dollar verkauft. Neben diesem Desktop-Rechner zeigte Apple auch ein neues Notebook...

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Das neue Macbook Pro hat ebenfalls ein besseres Display. Die Auflösung ist höher als bei einem HD-Fernseher, Apple spricht von einem Retina-Display, weil das menschliche Auge keine einzelnen Pixel mehr sieht. Das hat allerdings seinen Preis.

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Das neue Macbook Pro ist in den USA ab rund 1700 Dollar zu haben, in Deutschland ab 1750 Euro.

Apple
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Das iPad mini und sein großer Bruder: Der kleine Tablet-Computer hat ein 7,85 Zoll großes Display, der große 9,7 Zoll. Mit der vierten Generation des großen iPad überraschte Apple alle Beobachter – die dritte ist erst seit wenigen Monaten auf dem Markt.

„Wenn das Gerät eine Schwäche hat, ist es der Bildschirm“, schreibt MG Siegler vom US-Blog Techcrunch. Wer das „Retina“-Display vom iPad 3 – bei dem das Auge keine Einzelpixel mehr unterscheiden kann – gewohnt sei, bemerke den Unterschied deutlich. Er gLohlaubt allerdings nicht, dass sich das großartig auf die Verkaufszahlen auswirkt, schließlich legten sich viele Kunden auch immer noch ein iPad 2 ohne Retina-Display zu.

All das hat allerdings seinen Preis: Im Vergleich zu Kindle Fire und Nexus 7 ist das Apple-Gerät ziemlich teuer. Schon der Einstiegspreis für die 16-Gigabyte-Variante liegt bei rund 330 Euro. Wer mehr Speicher oder Mobilfunk-Empfang will, zahlt bis zu 660 Euro. „Billiganbietern macht Apple damit keine Angst“, stellt Matthias Kremp von Spiegel Online fest. Dafür bekomme man aber auch ein echtes iPad.

Wer das Kleine haben will, sollte allerdings überlegen, ob nicht noch ein bisschen Zeit ist. Zum Start ist nur die WLAN-Variante verfügbar, ein Gerät mit Mobilfunk-Verbindung kommt erst Ende November heraus.

 

  • chk
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2 Kommentare zu "Apple-Tablet geht an den Start: Das sagt die Fachwelt übers iPad Mini"

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  • Noch eins dieser iTamagochis? Und dass man als Weitsichtiger sowieso nicht nutzen kann.

  • Und das mit 3G kostet dann 899,- EUR oder wie? Sorry, aber dann lieber ein iPad 2. Übrigens kommt am 13. das Nexus 7 mit 3G, das dann 379-399,- EUR kostet. Aber es war ja vorher schon bekannt, dass Apple gar nicht günstig verkaufen möchte, weil sonst das iPad 3 insgesamt weniger verkauft würde. Daher ist der Preis vom iPad Mini sogesehen eine gute Entscheidung.

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