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Ausgliederung des Handy-Geschäfts verunsichert Siemens-Mitarbeiter

Der Siemens-Gesamtbetriebsrat wehrt sich gegen einen möglichen Ausstieg des Konzerns aus dem Handygeschäft. "Eine Verabschiedung aus dem Endgerätegeschäft hätte negative Auswirkungen auf die gesamte Kommunikationssparte."
Siemens-Handy Quelle: dpa

Siemens will seine Handy-Sparte ausgliedern.

(Foto: dpa)

dpa MüNCHEN. Siemens-Chef Klaus Kleinfeld hat sich vor der geplanten Ausgliederung der Handy-Sparte in einem Brief an die verunsicherten Mitarbeiter gewandt.

"Bei all unseren Überlegungen - nicht zuletzt hinsichtlich potenzieller Partner - stehen neben der ökonomischen Seite auch die Perspektiven der Mitarbeiter im Vordergrund", zitiert die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" aus dem Schreiben des Siemens-Vorstandsvorsitzenden. Zugleich habe er die Job- Garantie für die Werke in Kamp-Lintfort und Bocholt bis zum vereinbarten Termin 2006 "und darüber hinaus" bekräftigt.

Kleinfeld hatte am Mittwoch die Ausgliederung der Handysparte in eine rechtlich selbstständige Gesellschaft angekündigt, um sie für ein Zusammengehen mit einem oder mehreren Partnern vorzubereiten. Von dem Plan sind nach Angaben des Betriebsrats weltweit rund 10 000 Siemens - Mitarbeiter betroffen, davon 6 000 in Deutschland.

Der Siemens-Gesamtbetriebsrat hatte deutliche Kritik an den Plänen geäußert. "Eine Verabschiedung aus dem Endgerätegeschäft hätte negative Auswirkungen auf die gesamte Kommunikationssparte", sagte Gesamtbetriebsratschef Ralf Heckmann der Tageszeitung "Die Welt" (Samstag). Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat wollten deshalb eine Ausgliederung nur mittragen, "wenn damit eine Sanierung des Geschäfts aus eigener Kraft verbunden ist." Zudem fordern die Arbeitnehmervertreter Standort- und Beschäftigungsgarantien und die Einhaltung der Tarifverträge.

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