Blackberry Das schwarze Pad soll nächste Woche kommen

Zuletzt sah Blackberry-Hersteller RIM schwarz: Gegenüber der Konkurrenz von iPhone und Android-Handys verlor das Unternehmen den Anschluss, das eigene Betriebssystem galt als fehlerhaft. In der kommenden Woche soll schwarzsehen wieder Spaß und vor allem Apples iPad Konkurrenz machen: Einem Zeitungsbericht zufolge stellt Blackberry seinen Tablet-Computer „Black-Pad“ vor.
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Mit seinen Smartphones hat Blackberry zuletzt den Anschluss an die Konkurrenz verloren, mit dem Tablet-PC "Black-Pad" will man wieder Boden gutmachen. Quelle: Reuters

Mit seinen Smartphones hat Blackberry zuletzt den Anschluss an die Konkurrenz verloren, mit dem Tablet-PC "Black-Pad" will man wieder Boden gutmachen.

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HB NEW YORK/BERLIN. Auf dem Markt für Tablet-Computer wird es immer enger: Auch von dem Smartphone-Spezialisten Blackberry soll es laut einem Zeitungsbericht noch in diesem Jahr ein solches Gerät geben. Es bekomme ein komplett neues Betriebssystem, berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch. Der Tablet-PC von RIM namens «BlackPad« werde auf der RIM-Entwicklerkonferenz ab Montag in San Francisco präsentiert, berichtete die Zeitung am Dienstag. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP erklärte RIM lediglich, das Unternehmen kommentiere keine „Gerüchte und Spekulationen“.

Die Software der kürzlich übernommenen Firma QNX solle besser mit den Betriebssystem von Apple und Googles Android konkurrieren können. Mit der Zeit sollen auch Blackberry-Handys auf das QNX-Betriebssystem wechseln, hieß es.

Das Blackberry-Tablet bekomme eine Bildschirmdiagonale von sieben Zoll (knapp 18 cm), berichtete die Zeitung weiter. Allerdings werde das Gerät keine eigene Mobilfunk-Verbindung haben, sondern auf die Netzanbindung eines Blackberry-Smartphones zurückgreifen müssen. Für Videotelefonate erhalte das Tablet zwei Kameras. Bei dem Blackberry-Anbieter Research in Motion (RIM) nenne man das Gerät intern auch „BlackPad“.

Blackberry ist ein Pionier der mobilen E-Mail-Nutzung und hat sich über Jahre eine starke Position vor allem bei Unternehmen und Behörden erkämpft. Weltweit gibt es gut 50 Millionen Blackberry-Nutzer. Zuletzt machte RIM jedoch die Konkurrenz durch Apples iPhone und die Android-Telefone zu schaffen. Der Marktanteil geht zurück. Das aktuelle Blackberry-Betriebssystem wurde als zu langsam und fehleranfällig kritisiert.

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