CES 2018 Hilfsroboter sollen Essen und Koffer tragen

Auf der CES hat LG drei neue Hilfsroboter vorgestellt: Der Serving Robot soll Essen servieren, der Porter Robot Koffer tragen und der Shopping Cart Robot beim Einkaufen helfen. Am Aussehen muss LG aber noch arbeiten.
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Viel bewegt haben sich die Roboter bei der Präsentation in Las Vegas nicht, LG ließ sie sich lediglich auf der Stelle drehen. (Foto: LG)
Drei neue Hilfsroboter

Viel bewegt haben sich die Roboter bei der Präsentation in Las Vegas nicht, LG ließ sie sich lediglich auf der Stelle drehen. (Foto: LG)

Las VegasLG hat auf der Elektronikmesse CES 2018 in Las Vegas drei neue Hilfsroboter vorgestellt. Sie gehören der Cloi-Serie an, aus der auch der namensgebende Haushaltsroboter Cloi stammt, der Nutzern bei der Bedienung ihrer smarten Haushaltsgeräte helfen soll.

Die drei Modelle Serving Robot, Porter Robot und Shopping Cart Robot hingegen sind für den kommerziellen Einsatz in Hotels, Flughäfen und Supermärkten gedacht und in etwa so groß wie eine Regentonne. Der Serving Robot soll Hotelgästen Essen oder Zeitungen aufs Zimmer bringen. Dafür hat der Roboter auf seiner Rückseite zwei Schubfächer, die ausgefahren werden können.

Der Porter Robot sieht von vorne genauso aus wie der Serving Robot, hat aber auf der Rückseite keine Einschübe. Stattdessen hat er eine große Ablagefläche für Koffer und andere Gepäckstücke. Entsprechend soll er Nutzern beim Tragen von Gepäck helfen. Dabei bewegt er sich wie der Serving Robot auf Rollen fort, im vorderen Bereich hat er zudem einen Kopf mit einem aus einem Display bestehenden Gesicht.

Welche Visionen die Autobranche in Las Vegas zeigt
Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas
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Elektroautos und Roboterwagen
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Die CES, die als Messe für Unterhaltungselektronik startete, ist in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Schaufenster der Autobranche geworden. Die Unternehmen überbieten sich vor allem bei Prototypen selbstfahrender Fahrzeuge und Elektrowagen - und das obwohl nur wenige Tage später die traditionelle Motorshow in der US-Autometropole Detroit ansteht.

Diesmal hat Ford die große CES-Bühne gebucht, höchstwahrscheinlich um vor allem über die Fortschritte bei der Roboterwagen-Entwicklung zu berichten. Der US-Konzern muss aus Sicht von Branchenexperten in dem Bereich aufholen, um nicht den Anschluss an alte Rivalen wie General Motors und neue Herausforderer wie Tesla und Auto-Startups aus China zu verlieren...

Zugleich ist die CES traditionell auch der Ort, an dem frische Auto-Herausforderer ins Rampenlicht drängen:
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In den vergangenen beiden Jahren war es die kalifornische Firma Faraday Future mit ihren Elektroauto-Konzepten - doch Geldprobleme der chinesischen Investoren stürzten Faraday Future in eine Krise, die Zukunftsaussichten sind unklar. Dieses Jahr will ein anderes junges Unternehmen mit chinesischen Investoren in Las Vegas groß rauskommen...

Mehr als ein Meter Display im Byton-SUV: Wenn das mal nicht vom Verkehr ablenkt
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Die CES dient unter anderem als Bühne für die Geburt der neuen Automarke Byton. Das chinesische Start-up mit Entwicklungsstandorten in Los Angeles und München und dem ehemaligen BMW-Entwickler Carsten Breitfeld als Geschäftsführer zeigt erstmals ein rein elektrisch angetriebenes SUV, das 2019 in den Markt kommen soll. Trotz eines Akkus mit 500 Kilometer Reichweite und einem Riesendisplay über die ganze Breite des Armaturenbretts soll der Stromer nur um 40.000 Euro kosten.

Elektrisches Toyota-Trio für die City:
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Mit Studien von E-Fahrzeugen Toyota wie sich die Japaner einen Kleinstwagen für den Großstadtverkehr vorstellen. Der zweisitzige Kleinstwagen Concept-i Ride misst nur 2,50 Meter, schafft 300 km Reichweite und soll sich nicht zuletzt für Behinderte eignen. Der Concept-i Walk ist die Studie eines dreirädrigen Rollers für Bürgersteige und Fußgängerzonen. Besonderheit ist ein Fahrer-Assistenzsystem, das vor Kollisionen warnt.

Die beiden E-Micromobile bilden gemeinsam mit dem Kleinwagen Concept-i ein Studien-Trio. Alle drei Fahrzeuge sollen nicht in erste Linie Maschinen, sondern Partner des Menschen sein. Aussagen zu einer Serieneinführung macht Toyota nicht.

Ist es Star Wars? Nein, es ist Honda!
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Die Japaner zeigen in der Wüstenstadt unter anderem eine autonome Geländefahrzeug-Studie (3E-D18) und ein „Mobile Power Pack“. Letzteres stellt eine trag- und demontierbare Akku-Einheit für Elektroautos dar, die mit einem neuen Ladesystem für den Heimgebrauch kombiniert werden kann, welches das Unternehmen ebenfalls auf der CES enthüllen wird.
Mit dem teils niedlich wirkenden 3E Robotics Concept“ will Honda moderne Technologiekonzepte zeigen, die zu einer Erhöhung der Lebensqualität und einer verbesserten Mobilität durch die Unterstützung von künstlicher Intelligenz beitragen sollen. Die drei „E“ stehen dabei für „empower“ (ermächtigen), „experience“ (erleben) und „empathy“ (Empathie).

Aptiv und Lyft laden zur autonomen Mitfahrt ein
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Das Technologie-Unternehmen Aptiv und das Mitfahrportal Lyft bieten CES-Besuchern Mitfahrgelegenheiten in automatisiert fahrenden Fahrzeugen zu 20 Zielpunkten innerhalb der Stadt an. Begleitet werden die Passagiere von einem so genannten „Safety Driver“ auf dem Fahrersitz und einem Gastgeber auf dem Beifahrersitz.

Die automatischen Fahrzeuge meistern dabei Autobahnkreuze, Tunnel und manövrieren zwischen Fußgängern und Radfahrern. Die dabei zum Einsatz kommende Aptiv-Technologie für automatisches Fahren ist ins Fahreugdesign integriert. Sensoren auf dem Dach oder an den Flanken sind nicht nötig. Die Technik soll 2019 serienreif sein.

Der Shopping Cart Robot kann wie der Porter Robot Dinge tragen, ist allerdings speziell für den Einsatz in Supermärkten gedacht. Dank eines Barcode-Scanners sollen Nutzer die einzukaufenden Dinge direkt einscannen können. Wenn der Einkauf beendet ist, soll der Roboter so auch die Zahlung abwickeln können.

Bei der Präsentation in Las Vegas haben alle drei Roboter ausschließlich auf Berührungen reagiert und nicht auf Spracheingaben. Diese könnten aber später noch hinzukommen.

Die Geräte sind aktuell noch nicht marktreif. LG hat die im vergangenen Jahr auf der CES 2017 vorgestellten Flughafenroboter mittlerweile am Flughafen im südkoreanischen Incheon im Testeinsatz. Wann die drei neuen Modelle getestet werden, ist noch nicht bekannt.

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