Datenverlust auf Geschäftsreise Riskante Vergesslichkeit

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Harald Endres, Direktor bei BASF IT Services, sorgt dafür, dass zehn Regeln zur Risikominimierung eingehalten werden. "Sie bilden die Grundlage sämtlicher mobiler Lösungen im Unternehmen", sagt Endres. Der Kodex umfasse die Nutzung von Verschlüsselung, Firewalls und Virenscannern ebenso wie das Aktivieren von Gerätepassworten und das regelmäßige Ziehen von Sicherheitskopien. Auch eine spezielle Zusatzsoftware werde auf den mobilen Endgeräten installiert.

Die Sicherheitsspezialisten des Softwareunternehmens Bit Defender gehen davon aus, dass in der IT-Welt mobile Geräte in Zukunft am stärksten von Internetkriminalität bedroht sind. Seit mobile Geräte mit leistungsfähigen Webbrowsern ausgestattet sind, zielen Datendiebstahls-Verfahren wie das Phishing verstärkt auf mobile Anwendungen. Über offene Bluetooth-Schnittstellen lassen sich Kontaktdaten und andere Informationen unbemerkt absaugen. Die Bit Defender-Fachleute erwarten zudem, dass die Zahl mobiler Spam-Nachrichten, vor allem über SMS, 2008 dramatisch ansteigen wird.

Besonders die IT-Administratoren in den Firmen werden Sicherheitslösungen implementieren und pflegen müssen, um diese Risiken zu minimieren. Dabei bemerken sie schon jetzt mit Sorge, wie teuer das Verwalten mobiler Geschäftslösungen ist. Bereits das einfache Weiterleiten von E-Mails auf mobile Endgeräte ist aufwendig.

Wie eine Untersuchung von Osterman Research zeigte, ist die Mehrheit von 110 befragten Systembetreuer nicht überzeugt, dass der Nutzen überwiegt. Die höheren IT-Kosten, der gestiegene Verwaltungsaufwand, aber auch die Informationslöcher durch verlorene und gestohlene Geräte untergraben mitunter die Produktivitätsgewinne, die sich durch die Nutzung von Blackberries und anderen mobilen Empfangsgeräten anfangs eröffnet haben.

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