Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fahndung per SMS

Die Polizei verschickt ihre Fahndungsmeldungen künftig auch per Kurzmitteilung auf Mobiltelefone.

HB BERLIN. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat am Sonntag die bundesweite SMS-Fahndung gestartet, mit der Bürger die Polizei bei der Verbrechensbekämpfung unterstützen können. „Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, den Täter aufzuspüren und eine Straftat schnell aufzuklären.“ Sie erhalten eine Fahndungsmeldung der Polizei per SMS auf ihr Mobiltelefon. Damit bekomme die Polizei „ein vielversprechendes Instrument“, sagte Schily in Berlin.

Die Polizei setzt dabei auf die freiwillige Mitarbeit der Bevölkerung. Angesprochen werden sollen vor allem Personen, die sich berufsbedingt im öffentlichen Raum bewegen, wie etwa Taxi- oder Busfahrer. Diese könnten bei einer Fahndung eine Kurznachricht erhalten mit der Beschreibung eines flüchtigen Bankräubers oder einer vermissten Person. Das könne eine „wertvolle Hilfe“ bieten, sagte Schily.

Wer Fahndungs-Mitteilungen auf sein Handy bekommen will, muss sich zunächst beim Bundeskriminalamt registrieren lassen und beruflich im öffentlichen Raum zu tun haben, wie Taxi- und Busfahrer, aber auch Kellner, Tankstellen-Angestellte und Postboten. Die Polizei-Helfer müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

Schily erklärte, ein Probelauf der SMS-Fahndung in elf Polizeidienststellen habe zu beachtlichen Fahndungserfolgen geführt. Das Instrument sei international einmalig.

www.bka.de www.sms-fahndung.de

Startseite
Serviceangebote