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Fujitsu Stylistic Q550 Brauchbares Arbeitstier

Fujitsus neuer Tablet-PC ist ein brauchbares Arbeitspferd für Windows-Freunde. Tablet-Spaß ist allerdings etwas ganz anderes. Ein Testbericht.
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Seine Windows-Software macht das Fujitsu Stylistic Q550 attraktiv für Unternehmen, die eigene Software auf Windows-Basis betreiben. Quelle: Fujitsu

Seine Windows-Software macht das Fujitsu Stylistic Q550 attraktiv für Unternehmen, die eigene Software auf Windows-Basis betreiben.

(Foto: Fujitsu)

Das Fujitsu Stylistic Q550 ist eines der wenigen verfügbaren Tablets mit Windows-Software. Das macht das Gerät mit dem 10-Zoll-Bildschirm und einer Auflösung von 1280 x 800 Punkten attraktiv vor allem für Unternehmen, die eigene Software auf Windows-Basis betreiben und diese beispielsweise für den Außendienst bereitstellen wollen.

Das Gehäuse verdient keinen Designpreis und niemand würde jemals auf die Idee kommen, Fujitsu deswegen zu verklagen. Klobig, schwer und die graue Rückseite sieht aus wie die Abdeckplatte einer Dampfmaschine. Hinter dem wuchtigen und auswechselbaren Akku gut geschützt ist optional ein SIM-Karten-Slot eingebaut.

Daneben gibt es WLAN, Bluetooth, einen Smartcard-Leser, HDMI und einen vollständig nutzbaren USB-Slot. Das ist vorbildlich. Mit einem Kampfgewicht von 860 Gramm ist der Fujitsu-Brocken aber unzeitgemäß schwer.

Installiert ist Windows 7 Professional und entsprechend unbefriedigend ist die Steuerung mittels Berührungsbildschirm. Fingersteuerung ist möglich, aber viel zu filigrane Bedienelemente machen das zur Qual. Der beiliegende Touchpen ist zwingend nötig, doch dafür gibt es nur ein kleines Bändchen, an dem der Stift störend herumbaumelt. So eine Notlösung hätte ein Steve Jobs niemals durchgehen lassen!

Positiv ist die Offenheit von Windows zu bewerten. Keine unnötigen Beschränkungen, egal ob Software oder Internetdienste – was es für PCs gibt, ist zügig installiert. Der Freude bereitet allerdings die unbefriedigende Leistung der Intel-Atom-Plattform ein schnelles Ende. Der schmalbrüstige Atom-Z670-Prozessor ist restlos überfordert, trotz schneller Flash-Festplatte ruckelt es an allen Ecken und Enden. Bis ein Menü aufgeklappt ist, können schon mal ein paar Sekunden vergehen.

Mit 32 Gigabyte ist der Massenspeicher auch schnell erschöpft. Die größere und teurere 64-Gigabyte-Platte ist also Pflicht. Angenehm ist der leise, lüfterlose Betrieb des schweren Brockens.

Hoher Preis, niedriger Spaßfaktor
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