Garmins Fenix 5S im Test Action-Uhr für Profis und Abenteurer

599,99 Euro für eine Sportuhr mit Silikonband: Wer macht so was? Lohnt sich das? Und wenn ja für wen? Wir haben Garmins neues Flaggschiff, die Fenix 5S, unter die Lupe genommen - und sagen, was das High-End-Gadget kann.
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Für Garmin ist der Wearble-Trend ein Segen. Während der Navi-Umsatz, einst Kerngeschäft des US-Herstellers, im vergangenen Jahr brutal um 17 Prozent auf 883 Millionen Dollar eingebrochen ist, wächst das Geschäft mit Fitness-Armbändern, Sportuhren und Action-Cams kräftig.
Im Praxistest: Fenix 5S

Für Garmin ist der Wearble-Trend ein Segen. Während der Navi-Umsatz, einst Kerngeschäft des US-Herstellers, im vergangenen Jahr brutal um 17 Prozent auf 883 Millionen Dollar eingebrochen ist, wächst das Geschäft mit Fitness-Armbändern, Sportuhren und Action-Cams kräftig.

KölnVorhang auf! Ohne hier übertreiben zu wollen, aber die Fenix 5S, ein Hybrid zwischen GPS-Sportuhr und Smartwatch, ist aktuell wohl die umfangreichste Multisportuhr, die es gibt. Gleich vorweg daher der Hinweis: Ich werde technisch gar nicht so sehr in die Tiefe gehen können. Dazu finden Sie im Internet genug zum Nachlesen von Menschen, die durchaus mehr davon verstehen, als ich mit meinem gefährlichen Halbwissen als nebenberufliche Hobby-Athletin. Ich bin aber sicher, dass sich selbst Sportler aus dem ambitionierten Bereich zunächst wohl ordentlich reinarbeiten müssen, um das Gadget richtig für sich nutzen und einsetzen zu können.

Denn: Das smarte Wearable kommt mit unzähligen Funktionen daher und lässt eigentlich kaum noch Wünsche übrig. Schon das Vorgänger-Modell, die Fenix 3, war ein absoluter Alleskönner. Allerdings gab es, aller technischer Finessen zum Trotz, einen Grund, der viele Sportler davon abhielt, den Kaufpreis von rund 600 Euro auf den Tisch zu legen: die klobige Optik. Gerade für Menschen mit einem schmalem und zierlichen Handgelenken ist das Ding einfach immer zu dick und überdimensioniert gewesen.

Genau hier schlägt die Stunde der Fenix 5S, die nun deutlich kleiner (4,2cm statt 4,6cm Gehäuse, 2,8cm Display) und dadurch auch viel alltagstauglicher ist. Überarbeitet wurden neben dem Design auch die Funktionen der High-End-Uhr. So verfügt die neue Fenix-Reihe, die es in drei verschiedenen Varianten gibt (5S, 5 und 5X) nun durchgängig über eine optische Herzfrequenzmessung am Handgelenk.

Enttäuscht wird allerdings, wer auf der Suche nach einer reinrassigen Smartwatch ist, die er ab und zu mal auch zum Sporttreiben tragen kann, denn da hinkt die 5S anderen Smartwatches, die es derzeit auf dem Markt gibt, ganz schön hinterher. Die smarten Funktionen (u.a. SMS- und Email-Benachrichtigungen, Kalenderfunktionen, Fernbedienung fürs Smartphone), die Garmin mit in die Software gepackt hat, sind daher eher so ein Nice-to-have. Das ist allerdings zu verschmerzen, denn die Kernkompetenzen der Uhr liegen ja von Haus aus in einem ganz anderen Bereich - und hier überzeugt die Fenix 5S beinahe auf ganzer Linie im Praxistest.

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