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Garmins Fenix 5S im Test Action-Uhr für Profis und Abenteurer

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Kraftpaket für schlanke Sportler
Die silberne Lünette, die quasi auf der Frontseite das Gehäuse umschließt, ist leider äußerst empfindlich. Schon bei der Fenix 3 gab es das Problem. Man musste nur kurz mit der Uhr beispielsweise im Schwimmbad an den Beckenrand stoßen und schon kassierte man sich einen hässlichen Kratzer. Quelle: Carina Kontio
Angekratzt

Die silberne Lünette, die quasi auf der Frontseite das Gehäuse umschließt, ist leider äußerst empfindlich. Schon bei der Fenix 3 gab es das Problem. Man musste nur kurz mit der Uhr beispielsweise im Schwimmbad an den Beckenrand stoßen und schon kassierte man sich einen hässlichen Kratzer.

(Foto: Carina Kontio)

Probleme scheint die Fenix 5S, wie auch die Vorgänger-Modelle, mit dem Tracking von Schwimmstrecken im Hallenbad zu haben. Hier kam stets ein völlig anderer Wert am Ende raus, als ich tatsächlich geschwommen bin und selbst an Kacheln gezählt habe. So tadellos sie im Freiwasser funktioniert, im Schwimmbad scheint es bei der 5S leider noch Nachbesserungsbedarf zu geben.

Und wenn ich mir noch etwas wünschen dürfte von Garmin: Bitte sorgt dafür, dass die Leistungswerte sich übertragen lassen. Denn auf der neuen Uhr (wenn man schon ein Garmin-Profil und eine andere Laufuhr vorher hatte) wird leider nicht der bestehende (und teilweise monatelang hart im Training erarbeitete) Wert für die VO2max angezeigt. Diese sagt aus, wie viele Milliliter Sauerstoff der Körper im Zustand der Ausbelastung maximal pro Minute verwerten kann. Man fängt mit einer neuen Garmin-Uhr im Grunde also wieder bei 0 an und obwohl die Daten alle irgendwo bei Garmin Connect gespeichert sind, denkt die neue Uhr eine ganze Weile lang, man wäre die totale Null. Weiteren Anlass zur Kritik gibt es von mir heute nicht, alles andere, das ich testen konnte, erfüllt die Fenix 5S ohne Fehl und Tadel.

Fazit: Kraftpaket für Sportler mit schmalen Handgelenken

Trotz einiger kleinerer Schwächen ist die Fenix 5S eine tolle Sportuhr für Menschen, die sich gerne etwas genauer mit ihren Trainingsdaten beschäftigen. Und wer schmale Handgelenken hat, wird sich über die 5S auch sehr freuen. Außerdem lässt sie sich sehr gut im Alltag tragen und macht selbst zum Business-Outfit noch einen guten Eindruck. Die Funktionen sind wirklich sehr umfassend und wenn doch mal eine Sportart nicht dabei sein sollte, dann lässt sich dafür manuell über die Plattform ein Modus konfigurieren.

Das ein oder andere erscheint mir persönlich zwar auch überflüssig (etwa die Funktion, um sein Handy wieder zu finden; nicht alles, was technisch möglich ist, muss sinnvoll in einer Sportuhr sein) -, aber die Fenix 5S lässt mein Herz dennoch höher schlagen - nämlich beim Blick auf den Preis. Rund 600 Euro! Überlegen Sie sich also besser vor dem Kauf ganz genau, welche Werte und Funktionen Ihnen besonders wichtig sind und ob es nicht vielleicht auch eine günstigere Sportuhr tut (etwa Garmins Forerunner 735 XT, der ähnlich viel kann, aber "nur" 449,99 Euro kostet). Auch ein Vergleich mit anderen Herstellern lohnt. Und nun viel Spaß beim Trainieren.

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