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Garmins Fenix 5S im Test Action-Uhr für Profis und Abenteurer

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Leider keine W-Lan-Funktion
Die Garmin-Familie hat in diesem Jahr Zuwachs bekommen: Die Fenix 5 Serie punktet mit einem Chroma-Display, verbesserter Elevate-Herzfrequenztechnologie, erweitertem Activity-Tracking, Multisport-Funktionen, Smart-Notifications und der Connect IQ-App. Die GPS-Sportuhr beinhaltet vorinstallierte topographische Landkarten zur verbesserten Navigation. Quelle: Carina Kontio
Garmin Fenix 5 Serie

Die Garmin-Familie hat in diesem Jahr Zuwachs bekommen: Die Fenix 5 Serie punktet mit einem Chroma-Display, verbesserter Elevate-Herzfrequenztechnologie, erweitertem Activity-Tracking, Multisport-Funktionen, Smart-Notifications und der Connect IQ-App. Die GPS-Sportuhr beinhaltet vorinstallierte topographische Landkarten zur verbesserten Navigation.

(Foto: Carina Kontio)

Die Einrichtung geht schnell und ist kinderleicht, das Blättern durchs Menü der Fenix flüssig. Bei Garmin-Connect, der Online-Plattform zur Trainingsanalyse und Speicherung der Daten, muss zunächst ein obligatorisches Konto eingerichtet werden. Für die sehr ausführliche und für Anfänger leicht unübersichtliche Plattform gibt es auch eine praktische Handy-App (Android und iOS), über die sich später die 5S per Bluetooth koppeln und bei Bedarf weiter modifizieren lässt (Ziffernblätter, Sport-Widgets, Schnickschnack etc.). Nach dem Training werden dann alle Daten reibungslos mit dem Smartphone synchronisiert. Alternativ lassen sich die Trainingsergebnisse auch mit dem Kabel über den Rechner auf die Connect-Plattform übertragen. Über eine W-Lan-Funktion verfügt leider nur die noch teurere Fenix-Saphir-Edition, die stolze 699,99 Euro kostet.

Stark ist bei der 5S auch die Akkuleistung, die je nachdem, welche Funktionen man nutzt, bis zu neun Tage lang halten soll. Ich habe das im Test öfter mal ausgereizt und kann die Ausdauer nur bestätigen. Die Uhr muss wirklich nicht oft an die Steckdose. Selbst im Dauer-GPS-Betrieb sind 14 Stunden Laufzeit drinnen, was bei den allermeisten Sportarten völlig ausreichend sein sollte, wenn Sie nicht gerade an Ultraläufen in den Katalonischen Pyrenäen teilnehmen.

Punktabzug gibt es für das Aufladen. So suchte ich vergeblich eine Ladeschale oder - klemme. Stattdessen musste die teure Uhr mit der Vorderseite irgendwo hingelegt werden, damit das USB-Kabel von hinten eingestöpselt werden kann. Das ist deswegen besonders brisant, weil bei allen Uhren aus der Fenix-Reihe die Lünette, in der die GPS-Antenne verbaut ist, äußerst empfindlich auf Berührungen reagiert. Heißt: sobald Sie beim Trailrunning oder Bergsteigen einmal zart den Felsen touchieren, ist die schöne Optik ruiniert. Und Kratzer, die Sie sich einmal eingefangen haben, bleiben für die Ewigkeit, denn ein separater Tausch der Lünette ist leider nicht möglich (Mein Tipp an alle Schutzhüllenhersteller: hier bietet sich ein Geschäftsmodell an mit Cases für besonders empfindliche Smartwatches).

Ist das Garmins neues Flaggschiff?
Ein kleiner Würfel
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Quadratisch, praktisch, gut? So kommt sie an, die neue GPS-Multisport-Smart-Watch von Garmin, auf die Sportbegeisterte lange gewartet haben. Der Hersteller hat seine ganze Fenix-Reihe überarbeitet und sich vorgenommen, mit gleich drei neuen Modellen (Fenix 5, Fenix 5S und Fenix 5X) auch neue Zielgruppen anzusprechen. Das dürfte Garmin wohl am ehesten mit der kleinsten Version, der 5S gelingen. Aber hält die schlankere Uhr, für die man rund 600 Euro auf den Tisch legen muss, auch was sie verspricht? Wir haben getestet.
*Transparenz-Hinweis: Für den Test hat Garmin uns die 5S vier Wochen lang kostenlos zur Verfügung gestellt. Nach Testende ging das Schmuckstück wieder zurück an den Hersteller.

(Foto: Carina Kontio)
Die neue Fenix 5S neben dem Vorgänger-Modell Fenix 3
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Was ist neu, was ist anders? Rein optisch betrachtet gibt es ganz schön Bewegung in der Reihe. Wo die Fenix 3 (r) noch etwas klobig an einem schmaleren Handgelenk daherkam, ist die Fenix 5S deutlich zierlicher und auch im Aussehen eher smart als robust. Das Gehäuse ist flacher, sie wiegt weniger und schaut im Ganzen sogar auch noch recht Business-kompatibel aus - kann also sicher auch zum Zweireiher getragen werden.

(Foto: Carina Kontio)
Drehen wir die Uhren mal um...
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Von unten betrachtet werden zwei weitere wesentliche Unterschiede deutlich. Garmin setzt bei der neuen Fenix-5er-Reihe nun auch wie Apple oder Polar auf die optische Herzfrequenzmessung am Handgelenk (was den Brustgurt allerdings nicht überflüssig macht, aber dazu später mehr). Besonders praktisch: die Armbänder der 5S, die es in drei verschiedenen Farben (Weiss, Türkis und Schwarz) gibt, lassen sich ganz ohne filigranes Uhrmacherwerkzeug wechseln. Dazu einfach den schwarzen Clip im Band runterziehen, neues Band anklicken, fertig.

(Foto: Carina Kontio)
Lade-Buchse
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Außerdem neu ist die Ladebuchse. Zwar befindet die sich noch immer unten am Uhrengehäuse, allerdings ist jetzt ein neues Ladekabel notwendig. Je nach Modell kann das Gehäuse übrigens in den Farben Grau, Schwarz oder Weiß gewählt werden. Beim Gehäuseboden aus Stahl hat Garmin sich von seiner Edel-Uhr, der Fenix 3-Chronos, inspirieren lassen und ihn kurzerhand übernommen.

(Foto: Carina Kontio)
Neue Ladekabel
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Links im Bild das neue Kabel, rechts die alte Ladevariante. Dort wurde die Uhr einfach flach liegend eingeklickt mit dem ganzen Gehäuse. Doch ganz so einfach ist es jetzt bei der Fenix 5S leider nicht mehr.

(Foto: Carina Kontio)
Stabile Seitenlage
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Denn: Um die Uhr zu laden, muss man sie nun in eine Art stabile Seitenlage bringen und kann sie nicht einfach flach auf dem Tisch ablegen, so wie das bei der Fenix 3 der Fall ist. Es gibt allerdings noch eine andere Variante...

(Foto: Carina Kontio)
Autsch
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Was zunächst nach einer einfachen und praktischen Lösung aussieht, hat bei näherer Betrachtung jedoch einen Haken. Klar, man kann die Uhr umdrehen und dann liegt sie während des Ladevorgangs flach auf.

(Foto: Carina Kontio)

Und wo wir schon bei den Schwächen sind, gleich noch eine hinterher: die optische Herzfrequenzmessung war zumindest in meinem Fall für die Katz. Die Werte stimmten nie mit der nahezu EKG-genauen Messung über den Brustgurt (muss separat gekauft und dann gekoppelt werden) überein. Damit ist ein nach Herzfrequenz gesteuertes Intervalltraining eigentlich unmöglich. Immerhin steht Garmin mit diesem Problem nicht alleine da. Hier ist auch eine Apple Watch oder die Polar M600 noch nicht völlig ausgereift. Ich empfehle daher allen etwas ernsthafter trainierenden Sportlern, die vielleicht auch schon mal eine Leistungsdiagnostik gemacht haben, den Griff zum Herzfrequenzgurt. Damit sind Sie immer auf der sicheren Seite.

1.000 Meter in vier Minuten
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