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Handy-Nutzungsverhalten Ohne Smartphone bricht Panik aus

Der mobile Alleskönner ist immer griffbereit in der Hosentasche: Nie zuvor waren wir so abhängig vom Smartphone wie heute, das bekräftigt eine aktuelle Studie. Und der Trend dürfte sich in Zukunft weiter verstärken.
  • Katharina Schramm
1 Kommentar
38,7 Prozent der16 bis 29-Jährigen nutzen ihre Smartphones mehr als drei Stunden täglich. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH
Ständiger Begleiter

38,7 Prozent der16 bis 29-Jährigen nutzen ihre Smartphones mehr als drei Stunden täglich.

(Foto: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH)

Düsseldorf Noch schnell eine Sofortnachricht tippen, Termine verwalten, den Lieblingssong hören – das Smartphone ist der Alleskönner schlechthin. Die Folge: Länger und immer häufiger greifen die Deutschen auf ihr Handy zurück, das hebt jetzt eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München im Auftrag des Anbieters für Smartphone-Kundenservice B2X hervor.

Insgesamt wurden 2600 Teilnehmer aus Deutschland, den USA und den Wachstumsländern Brasilien, Russland und Indien befragt. Hierzulande beteiligten sich 522 Personen. Die Ergebnisse zeigen: Mehr als die Hälfte der Deutschen wendet mehr als eine Stunde pro Tag für Telefonieren, Texten und Surfen mit dem Smartphone auf.

Das sind die neuen Smartphones
LG G6
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LG setzt beim neuen G6 nicht mehr auf die modulare Bauweise des Vorgängers. Nun steht das Display im Vordergrund. Im ungewöhnlichen 18:9-Format soll das G6 Fotos und Filme detaillierter darstellen – inklusive Farbräumen und Kontrasten in Dolby Vision und HDR 10, die sonst nur vom TV-Bildschirm bekannt sind.

(Foto: dpa)
LG G6
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Mit zwei Kameras, einer Standard- und einer Weitwinkelkamera, sollen mit dem LG G6 Aufnahmen mit 125 Grad Blickwinkel möglich sein.

(Foto: dpa)
Huawei P10
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Auch Huawei setzt auf die doppelte Kamera. Allerdings werden nicht verschiedene Winkel kombiniert, sondern eine Schwarz-Weiß- und eine Farbkamera. Das soll für schnelleren Fokus und verlustfreies Zoomen sorgen, aber auch für echte Schwarz-Weiß-Bilder ohne Filter. Die Kameralinsen für das P10...

(Foto: dpa)
Huawei P10 Plus
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...und das leistungsfähigere P10 Plus wurden gemeinsam mit Leica entwickelt. Fotoenthusiasten sollen zahlreiche Aufnahmemodi, Filter und Effekte ansprechen. Huawei ruft für das P10 und das P10 Plus 600 Euro beziehungsweise 750 Euro auf.

(Foto: dpa)
Huawei P10
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Intelligente Funktion: Huawei ermöglicht auf dem P10 und dem P10 Plus das „Klonen“ von Apps. So können zwei Whatsapp- oder zwei Facebookkonten auf einem Telefon betrieben werden.

(Foto: dpa)
Alcatel A5 LED
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Eine Facebook-Nachricht leuchtet blau, ein Snap gelb: Beim neuen Alcatel-Smartphone A5 LED besteht die Hülle aus LEDs. Diese leuchten bei Benachrichtigungen auf oder begleiten Musik mit einer kleinen Lichtshow. Und wer will, zeigt seine Laune mit grellen Farben an. Auf den Akku soll das nicht groß schlagen, pro Tag macht das nach Angaben des Herstellers nur fünf Prozent der Ladekapazität aus. Das Gerät kostet - passend für die junge Zielgruppe - rund 200 Euro.

(Foto: Unternehmen)
Sonys Xperia XZ Premium
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Bei Sonys neuem Spitzenmodell Xperia XZ Premium schießt die 19-Megapixel-Hauptkamera bis zu 960 Bilder pro Sekunde. Extreme Zeitlupeneffekte sind so möglich. Das wasser- und staubdichte 5,5-Zoll-Gerät soll im Juni für rund 750 Euro in den Verkauf gehen.

(Foto: dpa)

Bei drei Vierteln fällt der Blick dabei täglich bis zu 50 Mal auf das Gerät. Die Nutzungsdauer nehme seit einigen Jahren stetig zu, erklärt Rainer Koppitz, Geschäftsführer von B2X. „Der Trend wird sich nicht mehr umkehren.“

Die Versuchung ist groß. Das Handy befindet sich immer in der Hosentasche oder zumindest in direkter Reichweite, nachts liegt es bei den meisten im selben Raum. Das hänge vor allem damit zusammen, dass sich viele Funktionen in einem einzigen Gerät verdichtet haben, betont Thomas Hess von der Ludwig-Maximilians-Universität München, einer der Autoren der Studie.

Schon 2014 hatte eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e.V. auf die immer dominantere Rolle des Smartphones hingewiesen: Die Mehrheit der Befragten ging nicht mehr über den PC, sondern über das Handy ins Internet. Längst hat der mobile Allrounder auch Wecker, Videokamera oder Navigationsgerät auf die Plätze verwiesen – das Smartphone beherbergt inzwischen gefühlt das halbe Leben. Vergleichbare Studien aus den USA warnen daher seit Jahren vor einer latenten Abhängigkeit.

Und das dürfte sich eher noch verstärken. Denn zu der längeren Nutzungsdauer trägt in Deutschland vor allem die junge Generation bei, das heißt die der 16 bis 29-Jährigen. 38,7 Prozent der Millennials nutzen ihre Smartphones mehr als drei Stunden täglich.

„Je jünger die Smartphone-Besitzer, desto mehr Apps benutzen sie. Das führt tendenziell zu einer höheren Nutzungsdauer“, berichten die Studienautoren.

Handy-Verzicht nur gegen Traumurlaub
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1 Kommentar zu "Handy-Nutzungsverhalten: Ohne Smartphone bricht Panik aus"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • find ich zu kurzsichtig gedacht.
    Es ist ja im Artikel eigens erwähnt, dass das Smartphone immer mehr Möglichkeiten bietet, aber dann wird nicht genug darauf eingegangen, wie dass den Vergleich zu 'früher' beeinflusst.
    Die Sache ist, dass es keinen Sinn macht die Smartphone-nutzung von vor 5 Jahren mit der von heute zu vergleichen. Man koennte aber die durchschnittliche Zeit, die Leute damals mit Fernsehen, Zeitung lesen, Bücher lesen, photographieren, Karten lesen,... und und und zusammen rechnen und dann mit der heutigen Smartphone-nutzung fuer genau diese Dinge vergleichen, dann wird ein Schuh draus. Ist aber halt mühsam

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