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Heimautomatisierung Roboter Ugo macht die Wäsche

Trockner ausräumen, Kleidung aufhängen, Wäsche zusammenlegen: Solche Routineaufgaben soll künftig der Roboter Ugo erledigen. Zum Start brauchte er aber noch etwas Hilfe.
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Wäsche auf die Leine: Noch agiert der Roboter recht langsam. Bis zum Marktstart wollen seine Entwickler das aber ändern. (Bild: The Japan Times/Screenshot: HB)
Ugo im Einsatz

Wäsche auf die Leine: Noch agiert der Roboter recht langsam. Bis zum Marktstart wollen seine Entwickler das aber ändern. (Bild: The Japan Times/Screenshot: HB)

BerlinEin Roboterbutler, der ungeliebte Aufgaben im Haushalt übernimmt – wer würde da nicht zugreifen wollen. Darauf spekuliert auch das japanische Unternehmen Mira Robotics, das einen Roboter entwickelt hat, der die Wäsche erledigt.

Der etwa 70 Kilogramm schwere Ugo ist ein fahrbares Chassis mit einem humanoiden Torso, an dem sich ein Kopf mit Display-Gesicht und zwei jeweils 60 Zentimeter lange Arme befinden. Der Torso kann an der 1,1 Meter hohen Basis bis auf etwa Kniehöhe hinunterfahren.

Die Basis ihrerseits kann bis auf eine Höhe von 1,8 Meter ausgefahren werden. Der Roboter orientiert sich mit drei Kameras, für Spracheingabe und -ausgabe hat er ein Mikrofon und einen Lautsprecher.

Zur Premiere in Tokio ließ Mira Robotics Ugo mehrere Aufgaben erledigen, die beim Wäschewaschen anfallen: Ugo holte Kleidungsstücke aus dem Trockner, hängte sie auf und faltete sie zusammen.

Das scheint den Roboter allerdings reichlich zu beanspruchen: Er ist sehr langsam, alles dauert sehr lange. Das wäre im Prinzip kein Problem, wenn er dabei autonom agieren würde. Noch aber muss er per Fernsteuerung angeleitet werden.

Das sei aber nur der erste Schritt, sagte Mira-Chef Ken Matsui der japanischen Tageszeitung Japan Times. Wenn das Unternehmen genug Daten gesammelt habe, solle der Roboter keine Fernsteuerung mehr brauchen und selbstständig handeln. Außerdem will das Unternehmen die Roboterarme überarbeiten und damit die Maschine schneller machen.

In den vergangenen Jahren haben einige Hersteller Roboter vorgestellt, die bei der Wäsche helfen, etwa den von der Form her an einen Drucker erinnernde Foldimate oder den robotischen Kleiderschrank Laundroid. Beide sind aber stationär und können nur die Wäsche falten, den Rest muss der Mensch selbst machen.

Da wäre Ugo, wenn er denn selbstständig agieren kann, im Vorteil. Auch der Preis spricht für ihn: Mira will den Ugo nicht verkaufen, sondern vermieten, für 20.000 bis 25.000 Yen pro Monat, das sind umgerechnet etwa 160 bis 200 Euro.

Das sei günstiger als eine menschliche Haushaltshilfe, die laut Mira gut das Doppelte bis Vierfache kosten kann. Außerdem sei die Privatsphäre gewahrt, wenn die Besitzer außer Haus seien, da der Roboter darauf programmiert sei, sich ausschließlich um seine Aufgaben zu kümmern.

Für August plant Mira ein geschlossenes Beta-Testprogramm. Im Mai kommenden Jahres sollen die ersten Roboter zur Miete bereitstehen. 2021 will das Unternehmen mehrere Tausend Kunden haben. Als Zielgruppe sieht der Hersteller in erster Linie Senioren und Haushalte mit zwei Verdienern.

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