HTC 10 im Test Oberklasse-Smartphone mit Ultrapixel-Kamera

HTC hat den Nachfolger seines Flaggschiffs One (M9) vorgestellt – es heißt künftig nur noch HTC 10. Das Smartphone soll vor allem durch seine Kameratechnik punkten. Ob das Gerät überzeugt, verrät unser Test.
HTCs Topmodell will mit hochwertiger Kameratechnik punkten. Quelle: Reuters
HTC 10

HTCs Topmodell will mit hochwertiger Kameratechnik punkten.

(Foto: Reuters)

BerlinHTCs neues Oberklasse-Smartphone heißt jetzt einfach 10. Auf Namenszusätze wie One verzichtet der Hersteller komplett. Viel Wert legt HTC bei seinem neuen Modell auf die eingebaute Kameratechnik. Anders als beim Vorgänger gibt es wieder eine Ultrapixel-Kamera, die mit dem ersten One-Modell eingeführt wurde. Allerdings wird auf eine Dual-Kamera verzichtet, weil diese laut HTC von den Kunden kaum verwendet wurde. Somit gibt es auf der Rückseite wieder nur eine Kameralinse.

Die neue Ultrapixel-Kamera liefert eine Auflösung von 12 Megapixeln und soll auch bei schlechten Lichtbedingungen noch gute Aufnahmen schießen können. Beim ersten Ausprobieren arbeitete der Autofokus sehr schnell, auch die Bildqualität machte einen guten Eindruck.

Smartphone-Highlights aus Katalonien
LG G5
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Das Smartphone hat ein Display, das Informationen wie die Uhrzeit permanent anzeigt, dabei aber nur wenig Strom verbrauchen soll. Obwohl das Gerät ein Metallgehäuse hat, lässt sich der Akku mit einem Handgriff austauschen. LG wirbt zudem mit einem Weitwinkelobjektiv, das Bilder mit 135 Grad Blinkwinkel aufnimmt.

HTC Desire 530
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HTC setzt bei seinen neuen Smartphones auf Individualisierung: Die Gehäuse der beiden Desire-Modelle 825 und 530 (Bild) werden mit einer speziellen Farbsprühtechnik gefertigt. Käufer sollen dadurch ein Smartphone mit einmaligem Muster erhalten. HTC will beide Smartphones Anfang April 2016 auf den Markt bringen. Das Desire 825 wird dann für 350 Euro zu haben sein, das Desire 530 wird für 220 Euro angeboten.

LG Stylus 2
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Mit dem Stylus 2 hat LG ein neues Android-Smartphone mit großem Display und Eingabestift vorgestellt. Der Stift lässt sich im Gehäuse des Smartphones unterbringen, der Nutzer kann damit Notizen eingeben oder auf dem Display zeichnen. Registriert das Stylus 2 Bewegungen, während der Stift nicht im Schacht eingesteckt ist, gibt es einen Alarm, den Stift nicht zu vergessen.

Neue Samsung-Smartphones
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Wie erwartet stellte Samsung in Barcelona sein Galaxy S7 (r.) sowie das verwandte Galaxy S7 Edge vor. Mit den beiden aufpolierten Modellen seiner Flaggschiff-Reihe will das Unternehmen die Initiative im hart umkämpften Smartphone-Markt ergreifen. Beide Geräte besitzen eine neue Dual Pixel-Technologie, die für einen blitzschnellen Autofokus und dank der F1.7-Offenblende auch bei dunklen Lichtverhältnissen für gestochen scharfe Bilder sorgt. Zudem wirbt Samsung mit einem leistungsfähigen Akku, der auch ausgiebige Gaming-Sessions ermöglichen soll.

Sony Xperia XA
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Die neue Smartphone-Serie von Sony besteht aus drei Modellen: aus dem Xperia X, dem Xperia XA (Bild) und dem Xperia X Performance. Alle Smartphones messen fünf Zoll, sie unterscheiden sich allerdings in ihrer Ausstattung. Mit 299 Euro ist das Xperia XA das preisgünstigste der drei Modelle. Es verfügt über eine 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und einer Weitwinkel-Kamera mit acht Megapixeln und einem 88-Grad-Weitwinkel.

Für das Xperia X müssen Käufer in Deutschland 600 Euro bezahlen. Das Modell mit der höchsten Ausstattung, das Xperia X Performance, kommt nicht auf den deutschen Markt.

Alcatel Idol 4
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Schlaue Hülle: Alcatel liefert das neue Idol 4 in einer Verpackung aus, die als Virtual-Reality-Brille dient. Dafür wird das Smartphone hinter den Linsen befestigt, anschließend schnallt man sich die Konstruktion vor die Augen. Inhalte mit 360-Grad-Blick gibt es beispielsweise bei Youtube. (Foto: pr)

BQ Aquaris X5 Plus
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Mit dem Aquaris X5 Plus wagt sich BQ in den Bereich der hochwertigen Android-Smartphones: Das Gerät hat einen leistungsstarken Snapdragon-Prozessor, einen Fingerabdrucksensor, eine 16-Megapixel-Kamera und einen großen Akku. Das Aquaris X5 Plus soll im zweiten Quartal 2016 erscheinen. Einen Preis hat der Hersteller noch nicht bekannt gegeben.

Etwas Besonderes hat sich HTC bei der Frontkamera einfallen lassen: Die 5-Megapixel-Kamera hat einen optischen Bildstabilisator und soll dadurch verwacklungsfreie Aufnahmen ermöglichen. Wer also das eine oder andere Selbstporträt auf Partys macht, wird sich freuen, dass die Aufnahmen nicht mehr so leicht verwackeln können.

Auch das neue Modell unterstützt wieder HTCs Boomsound-Klangwiedergabetechnik, diesmal in der Hifi-Ausführung. Dafür hat das Smartphone zwei Lautsprecher, die nun einen eigenen Verstärker haben. Im Musikmodus wird der obere Lautsprecher zum Hochtöner, der untere übernimmt die Aufgaben eines Tieftöners und spielt die Mitten ab. Damit soll eine realistische Verteilung des Klangspektrums gelingen.

Display mit sehr hoher Auflösung

Beim ersten Ausprobieren waren die Ergebnisse zufriedenstellend. Im Theatermodus gibt es stattdessen Stereoton, der Nutzer kann selbst festlegen, in welcher Betriebsart die Lautsprecher laufen.

Im Vergleich zum Vorgängermodell ist das 10 wieder gewachsen und hat jetzt einen 5,2 Zoll großen Touchscreen. Das Display liefert eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln und zeigt Inhalte dementsprechend scharf an. Damit holt HTC zu Samsung und LG auf, die teilweise bereits länger auf diese hohe Displayauflösung setzen. Im Knopf auf der Displayseite ist wieder ein Fingerabdrucksensor enthalten, mit dem sich das Smartphone unter anderem entsperren lässt.

Auch beim 10 bleibt HTC dem Grundkonzept treu, das Smartphone in ein Metallgehäuse zu stecken. Das Unibody-Gehäuse wird bei der Produktion aus einem Metallblock geschnitten und die Rückseite mit einem Sandstrahl behandelt. Die Maße betragen 146 x 72 x 9 mm, das Gewicht gibt HTC mit 161 Gramm an. Das Smartphone ist vor Spritzwasser geschützt. Als erstes HTC-Smartphone hat das 10 einen USB-Typ-C-Anschluss samt USB 3.1.

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