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Konvergenz-Produkt hat kaum Käufer gefunden Telekom stellt Festnetzhandy T-One ein

Die Deutsche Telekom stellt ihr Festnetzhandy T-One ein. „Wir haben die Vermarktung von T-One beendet“, sagte ein Sprecher dem Handelsblatt. Das Gerät wählte automatisch die günstigste Verbindung für Telefonate – zuhause und unterwegs in der Nähe von Hotspots über die kabellose Festnetzverbindung WLan. Wo die nicht vorhanden war, leitete T-One Gespräche über den Mobilfunk.
T-One sollte Festnetz und Mobilfunk vereinen. Die Kunden interessierte es nicht.

T-One sollte Festnetz und Mobilfunk vereinen. Die Kunden interessierte es nicht.

lou DÜSSELDORF. Das Produkt war ein Angebot der Festnetzsparte T-Com. Sie wollte damit den Angriff der Mobilfunker kontern, die günstige Tarife für Gespräche in den eigenen vier Wänden anbieten. Damit wollen sie ihre Nutzer davon überzeugen, nur noch mit dem Handy zu telefonieren.

T-One fiel jedoch bei den Kunden durch. Die Telekom will die genaue Zahl der Nutzer nicht nennen, die sich seit der Markteinführung im vergangenen Sommer für das Angebot entschieden haben, spricht aber von nur „mehreren Tausend“.

Wettbewerbern ist es nicht anders ergangen: Auch Arcor sowie der Pionier der Technik, British Telecom, finden nach Branchenangaben kaum Abnehmer für ihre Festnetzhandys. „Der Nutzen der Geräte war nicht ersichtlich“, sagt Dan Bieler vom Marktforscher IDC. Grund seien die Zuhause-Tarife der Mobifunker; unterwegs gebe es zudem nicht immer WLan-Verbindungen, und die Einwahl sei oft kompliziert. Probleme gab es auch bei den Geräten, deren Akkus schnell leer waren. Arcor will sein Festnetz-Handy weiterführen; British Telecom hat das Angebot für Geschäftskunden erweitert.

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