Laufuhren im Test Coach mit Konditionsproblemen

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Der Sportler wird fortwährend vermessen

Die Laufuhr von Adidas ist angesichts des hohen Preises eher etwas für ambitionierte Sportler. Quelle: Adidas

Die Laufuhr von Adidas ist angesichts des hohen Preises eher etwas für ambitionierte Sportler.

Lohnt es sich also, mehrere hundert Euro für so eine Uhr auszugeben? Die „Adidas Micoach Smart Run“ kostet regulär immerhin 399 Euro, die Tomtom Multisport Cardio 299 Euro und die etwas einfachere Tomtom GPS-Sportuhr 149 Euro.

Der Minirechner des Sportkonzerns Adidas ist schon angesichts seines hohen Preises eher etwas für ambitionierte Sportler, die ein bestimmtes Ziel erreichen wollen. Die Uhr ist viel üppiger ausgestattet als die Modelle des Navi-Spezialisten Tomtom. Die Trainingspläne werden auf dem 1,45 Zoll kleinen Display detailliert angezeigt. Wer will, der kann sogar Musik auf dem Gerät speichern und die Songs drahtlos auf Kopfhörer übertragen lassen. Dasselbe soll auch mit den Laufanweisungen funktionieren. Ich hab‘ beim Joggen freilich lieber meine Ruhe und habe das daher nicht ausprobiert. Wer die Audio-Funktion nutzt, dem garantiert Adidas vier Stunden Laufzeit, ohne Sound sollen es acht Stunden sein – mehr als genug für einen Marathon.

Die Tomtom-Uhren sind nicht ganz so ausgefeilt, dafür muss sich der Nutzer aber auch nicht stundenlang mit dem Gerät beschäftigen, ehe er es in Betrieb nimmt. Im Gegensatz zum Adidas-Handcomputer werden die Tomtom-Rechner über einen kleinen Knopf am Armband gesteuert. Das funktioniert prima.

Die Uhren des holländischen Konzerns sind günstiger, bieten aber alles, was der Hobbyläufer so braucht. Distanz, Zeit, Tempo, Kalorienverbrauch, Herzschlag, der Sportler wird fortwährend vermessen. In Echtzeit zeigt der Apparat auch an, ob der letzte Lauf besser oder schlechter war. Die beiden getesteten Uhren von Tomtom unterscheiden sich im Wesentlichen durch den optischen Herzfrequenzmesser, der beim teureren und neueren Modell eingebaut ist.

Fazit: Robuste Technik für Sportler

Eine reguläre Uhr ersetzen alle Modelle nicht, dazu ist die Akkulaufzeit zu kurz und dazu sind sie zu klobig. Ganz so viele unterschiedliche Funktionen wie die neuen Computeruhren von Apple oder Samsung haben sie auch nicht. Doch wem der Sport wirklich am Herzen liegt, der ist mit ihnen gut beraten, denn sie sind robust und für Wind und Wetter ausgelegt. Gleichwohl könnte es sich lohnen, einfach noch ein bisschen mit der Anschaffung zu warten. Bei Computeruhren sind in nächster Zeit gewaltige Sprünge zu erwarten, die Technik ist noch lange nicht ausgereift.

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