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Leit-Artikel Boomboxen Dreikampf der Brüllzwerge

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Harman Kardon Esquire - Box für die Business Lounge
Die drei lauten Zwerge im Detail
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Drei Lautsprecher, drei Konzepte: Im Techniktest hat Handelsblatt Online drei tragbare Boxen für jeweils 200 Euro getestet. Die UE Boom von Ultimate Ears, die Esquire von Harman/Kardon und die Pulse von JBL (von links nach rechts).

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Für die Esquire wirbt Hersteller Harman/Kardon mit dem Red-dot-Design-Award. Die Schachtel lässt sich mit eingebauten Magneten wiederverschließen. Den Businessanspruch unterstreicht der Werbedreiklang "Executive, portable, wireless".

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Die mitgelieferte Tasche der Esquire in Wildlederoptik ist eindeutig die Schönste im Test. Doch leider bleibt nicht mehr genug Platz, um auch die Kabel einzupacken. Immerhin reicht der Akku für acht Stunden.

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Schön und schlicht: Der Esquire ist in einen Aluminium-Rand gefasst. Ein LED zeigt an, ob der Lautsprecher mit einem Bluetooth-Gerät verbunden ist. Dann kann man per Knopfdruck Lieder starten, die Lautstärke regulieren oder Telefonate annehmen.

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Geladen wird der Esquire per Micro-USB-Adapter. Auch ein Audio-Line-In findet man an der Außenseite.

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Die Rückseite in Lederoptik macht was her. Doch die schöne Optik hat ihre Nachteile: Der Sound kommt klar aus einer Richtung.

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Die Verpackung der UE Boom ist betont simpel: Um die Transportbox aus schwarzem Kunststoff hat der Hersteller eine weiße Pappe mit Produktfoto gehüllt.

Optik: Während sich die beiden Konkurrenten eher an die jugendliche Zielgruppe wenden, ist die Esquire von Harman/Karbon erwachsen und elegant. In drei dezenten Farbtönen liefert der Hersteller den quadratischen Lautsprecher aus: Schwarz, weiß und braun. Der Rand ist aus mattem Aluminium – sehr schick. Die Rückseite ist in Lederoptik gehalten. Das edle Design wirkt sich allerdings auch auf das Gewicht aus: Das fällt mit 750 Gramm deutlich höher aus als bei den zwei Konkurrenten. Durch das edle Äußere dürfte die Box auch deutlich empfindlicher auf Schmutz und Wasser reagieren als die Konkurrenten. Doch insgesamt bleibt die Optik ansprechend. Platz 2.

Verpackung: Wer in der Business-Class unterwegs ist, lässt sich nicht lumpen. Zum Esquire liefert Harman/Kardon eine Hülle aus Wildleder und eingeprägtem Esquire-Logo. So lässt sich der Lautsprecher stilvoll verstauen. Platz 1

Funktionalität: Auch die Verbindung mit der Esquire ist einfach – ebenfalls per Bluetooth oder NFC. Die Knöpfe am Lautsprecher sind selbsterklärend wie bei jedem Kassettenspieler, den man kennt. Besonders praktisch: Über eine Telefonhörer-Taste kann der Esquire auch Gespräche entgegennehmen und funktioniert wie ein Telefonkonferenz-System. Zwei Mikrofone hat der Hersteller dafür verbaut. Praktisch: Am Ladekabel hat Harman/Kardon drei USB-Ausgänge freigelassen – so können Tablet und Smartphone parallel geladen werden. Die Laufzeit ist mit rund acht Stunden in Ordnung. Eine komplette Ladung dauert fünf Stunden. Im Vergleich mit den Konkurrenten ist das in puncto Funktionalität der Platz 2.

Klang: Auch im Esquire findet sich ein 2-Wege-Lautsprechersystem mit eingebautem Bass-Port. Das Ergebnis ist Spitzenklasse und besonders bei den Bässen überzeugender als bei den anderen Boxen. Schade: Der Sound geht hörbar in die Richtung, in die der Lautsprecher gerichtet ist. Daher reicht es in diesem Feld trotzdem nur für Platz 2.

Fazit: Die Harman/Kardon Esquire ist die richtige Wahl für Hörer, die auf guten Klang und Ästhetik Wert legen. Dafür ist die Box leider relativ empfindlich im Vergleich zur Konkurrenz. 

Datenblatt

Harman/Kardon Esquire

Maße14,7 x 14,7 x 4,65 cm
Gewicht750 Gramm
Maximaler Schalldruckpegel80 Dezibel
Wandler2 x 45mm (1.75”)
Frequenzgang80 - 22 Kilohertz
Verstärker2x10 Watt
AkkuLithium-Ionen-Akku 7.4V/4000mA
Laufzeit8 Stunden
Ladezeit5 Stunden
AnschlüsseMicro-USB, Bluetooth, 3,5-mm-AUX-Eingang
PreisPreisempfehlung 200 Euro, online ab rund 150 Euro
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