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Leit-Artikel Huawei Ascend P7 Schlankes Smartphone für schmale Geldbeutel

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Billige Kopfhörer taugen nicht viel

Nicht ganz so edel, sondern ziemlich billig wirken indes die Kopfhörer, die nicht nur ohne Silikonaufsätze geliefert werden, sondern auch ohne Button zum Beenden eines Telefongesprächs auskommen müssen. Als Freisprecheinrichtung sind sie daher nicht zu gebrauchen.

Immerhin – wer mit dem Huawei Musik hören möchte, kann sich freuen. Denn der Sound des Geräts ist vielleicht nicht der klangvollste, aber doch schön satt und recht laut.

Ein hausgemachtes Ärgernis hat Huawei in der neuen Version zudem eliminiert: Noch beim P6 befand sich die Klinkenbuchse für das Headset an der Seite des Phones. Dies war ziemlich unbequem im Gebrauch, außerdem passten nicht alle Kopfhörer an das Gerät. Beim P7 wurde das Problem gelöst: Die Buchse ist nun an der Oberseite des Telefons angebracht.

In punkto Schnelligkeit kann sich das Huawei indes nicht ganz behaupten. Wer keine aufwendigen Spiele spielt und nicht viel im Internet unterwegs ist, wird den Unterschied gar nicht merken. Power-Nutzer stoßen mit dem Prozessor, den Huawei selbst entwickelt hat, allerdings irgendwann an ihre Grenzen.

Ein Pluspunkt des P7 hingegen ist seine 13-Megapixel-Kamera, die gute Bilder macht und viele Extras bietet. So gibt es beispielsweise eine Selfie-Funktion: Wer ein Selbstporträt von sich machen möchte und dazu die Kamera dreht, sieht rechts im Bild ein Kästchen, in das man schauen soll, damit der Gesichtsausdruck richtig zur Geltung kommt. Dann wird heruntergezählt, bis die Kamera auslöst. Das Foto kann automatisch bei der Aufnahme verschönert werden – schließlich möchte man bei Twitter, Facebook und Co. gut aussehen. Überhaupt scheint das P7 ideal für die beliebten Selbstporträts: Es gibt sogar eine Funktion für Gruppen-Selfies, die mehrere Einzelbilder zu einer Aufnahme zusammenfügt.

Abzüge gibt es hingegen für die Akkuleistung. Bei normalem Gebrauch hält das Huawei mit einer Akkukapazität von 2.500 mAh gut einen Tag durch – da kann zum Beispiel das Galaxy S5 mehr (2.800 mAh). Immerhin: Das Huawei verfügt über einen Ultra-Power-Saving-Modus, mit dem der Nutzer drei Stunden lang telefonieren können soll, auch wenn der Akkustand nur noch 10 Prozent beträgt. Apropos Akku: Der ist fest eingebaut und kann nicht getauscht werden, selbst wenn er im Laufe der Zeit schlechter werden oder sich ganz verabschieden sollte.

Fazit: Erschwingliche Qualität

Das Huawei Ascend P7 muss sich wahrlich nicht hinter seinen Konkurrenten verstecken, vor allem was Optik, Verarbeitung und Kamera angeht. Mit etwas mehr als 300 Euro ist es die ideale Alternative für alle, die ein ordentliches Smartphone haben wollen, dafür aber nicht 500 Euro oder mehr ausgeben möchten und denen es egal ist, von welcher Marke das Smartphone stammt.

Für seinen Preis kann der schlanke Chinese erstaunlich viel. Ob das allerdings hartgesottene Apple-, Sony- oder Samsung-Fans überzeugt? Zumindest dürfte es noch eine Weile dauern, bis Huawei sich so auf dem deutschen Markt positioniert hat und so bekannt ist, dass sich auch das P7 oder seine Nachfolger zu Prestigeobjekten entwickelt haben. Dann (und erst dann) werden es seine Besitzer in der Kneipe stolz vor sich auf den Tisch legen – nicht nur um erreichbar zu sein, sondern auch um zu zeigen, dass man zu den „Coolen“ zu gehört.

DatenblattHuawei Ascend P7
BetriebssystemAndroid 4.4
ProzessorVierkernchip mit 1,8 Ghz (Eigenentwicklung von Huawei)
Arbeitsspeicher2 Gigabyte
Interner Speicher16 Gigabyte; per Micro-SD erweiterbar
DisplayLCD-Display mit 5 Zoll / 12,7 Zentimeter Diagonale;
1080x1920 Pixel
Akku2500 mAh; nicht wechselbar
VerbindungenGPRS/EDGE/UMTS/LTE
Abmessungen14 x 6,9 x 0,7 Zentimeter (Höhe x Breite x Tiefe)
Gewicht125 Gramm
Kamera13 Megapixel Auflösung
PreisPreisempfehlung 419 Euro, online ab rund 300 Euro
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1 Kommentar zu "Leit-Artikel Huawei Ascend P7: Schlankes Smartphone für schmale Geldbeutel"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Zu den Coolen" gehören, ach gottchen, als wenn das so wichtig wäre. 330 Euro Straßenpreis sind jetzt auch nicht der Hit. Der Vorgänger P6 kann nicht viel weniger und kostet 220 Euro. Nichtsdestotrotz ist es schön, dass es überhaupt Smartphones im mittleren Preissegment gibt. Nach obene hin wird's ja vollends absurd. Wer die dort aufgerufenen Preise bezahlt, ist selber Schuld.

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