Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mobile World Congress Microsofts neue Hololens verdoppelt Sichtfeld

Leichter und leistungsfähiger: Auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona hat Microsoft die neue Version seiner Mixed-Reality-Brille Hololens 2 vorgestellt.
  • Oliver Nickel
1 Kommentar
Microsofts neue Mixed-Reality-Brille ermöglicht ein besseres Sichtfeld als der Vorgänger. Quelle: AFP
Hololens 2

Microsofts neue Mixed-Reality-Brille ermöglicht ein besseres Sichtfeld als der Vorgänger.

(Foto: AFP)

BerlinMicrosoft hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Hololens 2 gezeigt. Die neue Mixed-Reality-Brille ist eine leichtere Version des Vorgängers, die zudem ein besseres Sichtfeld ermöglichen soll. Beides waren Kritikpunkte am Vorgänger.

Außerdem bewirbt Microsoft sein Produkt von Beginn an für den Enterprise-Markt. Das Headset soll etwa von Architekten, Designern, Technikern oder Medizinern genutzt werden. Den Vorgänger wollte Microsoft noch als Unterhaltungshardware aufstellen und zeigte die Ur-Hololens als Bildschirm für Spiele wie Minecraft.

Hololens 2 integriert verbesserte 2K-Displays und authentifiziert sich biometrisch mit der Iris der Anwender. Wie der Vorgänger unterstützt sie 47 Pixel pro Grad – allerdings bei verdoppeltem Sichtfeld.

Die Kameras des Headsets erkennen zudem die Hände der Nutzer. Dadurch können sie Objekte im virtuellen Raum herumschieben oder mit ihnen interagieren. Wichtige Fenster wie etwa E-Mails oder Chatprogramme folgen den Trägern, wenn sie sich bewegen, können aber auch überall im Arbeitsbereich abgelegt werden.

Hololens 2 soll komfortabler zu tragen sein als der Vorgänger. Das Gerät sieht in der Demonstration recht leicht und kabellos aus. Es verfügt über eine Ratsche, ähnlich wie das HTC Vive Pro, und soll daher vielen Trägern, mit oder ohne Brille, passen. Das Visier lässt sich zudem hochklappen.

Per Sprachsteuerung lassen sich einige Elemente steuern. Mit dem Kommando „Zeige Überraschung“ wurde bei der Präsentation auf der Bühne etwa eine animierte Figur aufgerufen. Das scheint aber nicht die primäre Steuerungsmethode zu sein. Der Fokus liegt auf Interaktion mit den eigenen Händen.

Parallel zur Hololens 2 stellte Microsoft den Dienst Dynamics 365 Guides vor, der das Entwickeln von Software für die Augmented-Reality-Brille erleichtern soll. Das Unternehmen kooperiert zudem mit verschiedenen Partnern, die Apps auf die virtuelle Umgebung anpassen. Diese Kooperation nennt Microsoft Hololens Cooperation Program.

Microsoft zeigte auch eine Art virtuelles Meeting, bei dem Mitarbeiter im virtuellen Raum Grafiken platzieren. Einer der Mitarbeiter ist dabei selbst ein Hologramm. Das scheint eine Weiterentwicklung von Holoportation zu sein.

Microsoft verbindet einige Azure-Dienste mit Hololens, um weitere Anwendungsmöglichkeiten mit dem Cloud-Dienst zu ermöglichen. So kann Remote Rendering Rechenleistung eines Microsoft-Rechenzentrums nutzen und 3D-Bilder auf die Hololens streamen. Auch andere IoT-Daten können an das Headset gesendet werden.

Hololens 2 ist ein Mietprodukt und kann auf der Produktseite ab 150 US-Dollar pro Monat genutzt werden. Alternativ gibt es eine Enterprise-Version für 3600 US-Dollar. Die Preise bestätigen noch einmal Microsofts Fokus auf den Business-Markt, obwohl eine Version für Endkunden sicherlich interessant wäre.

Startseite

Mehr zu: Mobile World Congress - Microsofts neue Hololens verdoppelt Sichtfeld

1 Kommentar zu "Mobile World Congress: Microsofts neue Hololens verdoppelt Sichtfeld"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Mega, in welcher Geschwindigkeit sich die Technik weiterentwickelt.
    Heute gekauft, spätestens nach 18 Monaten schon wieder überholt.
    Die Frage ist wie bei jeder digitalen Entwicklung, was vom Nutzer akzeptiert wird, was sich auch langfristig durchsetzt?