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Mobilfunkallianz umbenannt Mobile Alliance wird Freemove

Vor knapp einem Jahr haben T-Mobile, Telecom Italia Mobile, Orange und Telefonica Moviles die "Mobile Alliance" gegründet. Nun haben die vier europäischen Mobilfunkanbieter ihr Bündnis umgetauft und gleichzeitig neue Business-Tarife angekündigt.

HB LONDON. Die nun unter dem Namen Freemove operierenden Unternehmen teilten am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in London mit, das Bündnis werde binnen der nächsten sechs bis acht Wochen auf internationale Geschäftskunden zugeschnitttene Tarife und Handymodelle vorstellen. Dadurch solle der Gesprächsumsatz pro Jahr um zehn Prozent ansteigen, der über die Mobilfunknetze fließende Datenverkehr (E-Mail, Internet) solle jedes Jahr verdoppelt werden. Mit den Handy-Herstellern Motorola und Siemens sei die Lieferung von sechs Mill. Mobiltelefonen vereinbart worden.

Die Mobilfunkallianz war Anfang April 2003 zunächst von T-Mobile, TIM und der spanischen Telefonica Moviles gegründet worden. Später trat noch die France-Telecom-Tochter Orange bei. Die vier in ihren Heimatländern als Marktführer agierenden Unternehmen treten gemeinsam gegen ihren größeren Konkurrenten Vodafone an. Vodafone zählte Ende 2003 mehr als 130 Mill. Kunden in 36 Ländern. Die Freemove-Partner kamen zuletzt zusammen auf 170 Mill. Kunden in 21 Ländern.

Neben Freemove haben sich auch mehrere kleinere europäische Anbieter in einer Allianz zusammengefunden, die unter dem Namen Starmap operiert. Dazu zählen unter anderem die britische MMO2, die spanische Amena, die italienische Wind, die australische One, Sunrise aus der Schweiz, Telenor aus Norwegen und Pannon aus Ungarn. Starmap hatte im vergangenen Monat angekündigt, Geschäftkunden gegen Aufpreis preisreduzierte Auslandsgespräche und Messaging-Dienste anzubieten. Als Vorbild für die nicht durch gegenseitige Kapitalbeteiligung unterlegten Zusammenschlüsse dienen die Allianzen der internationalen Fluggesellschaften, die damit Kunden an sich binden wollen.

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