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Multimediale Inhalte in der Entwicklung Die mobile Zukunft wird bunt

Der Aufbau der UMTS-Netze geht voran und die ersten Mobilfunkbetreiber bringen ihre Dienste bereits auf den Markt. Nun arbeiten sowohl Netzbetreiber als auch Medienunternehmen fieberhaft an attraktiven Inhalten für die Nutzer. Musikalischer, bewegter und noch ein bisschen bunter soll es werden.

HB HAMBURG. Multimediale Datendienste für mobile Geräte werden in diesem Jahr auf der CeBIT in Hannover wieder eine wichtige Rolle spielen.

MINDS heißt das europäische Projekt, das zu diesem Zweck von den größten europäischen Nachrichtenagenturen, arvato systems (Bertelsmann) und Coremedia initiiert wurde. Das Ziel: Mehr Medienvielfalt auf Europas Handywelt. „Wenn die Anbieter von Inhalten, technischer Infrastruktur und die Mobilfunkindustrie schnell nutzerfreundliche Modelle entwickeln, wird der Verbraucher bald eine Reihe äußerst attraktiver, mobiler Mehrwertdienste nutzen“, sagt Meinolf Ellers von der dpa-infocom in Hamburg, Koordinator des MINDS-Konsortiums.

In welche Richtung sich die Dienste entwickeln, demonstrieren derzeit die Mobilfunker. „Der Trend geht ganz klar in Richtung Video“, sagt Jörg Carsten Müller, Pressesprecher von E-Plus in Düsseldorf. Fotohandys mit Video-Funktionalität seien schon jetzt beliebt und UMTS werde diesen Trend mit guter Bild- und Tonqualität für Multimedia-Nachrichten, Videostreaming und -telefonie noch verstärken.

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