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Netz freigeschaltet - kommerzieller Start später UMTS wird bei T-Mobile Realität

Zumindest inoffiziell hat am Donnerstag das UMTS-Zeitalter begonnen. Als erster der vier Mobilfunkanbieter in Deutschland hat Marktführer T-Mobile sein UMTS-Netz technisch für alle Kunden frei geschaltet.

HB BONN. Dies sei aber kein kommerzieller Start in das UMTS- Zeitalter, sagte ein Sprecher der Telekom-Tochter am Donnerstag in Bonn. Es sei vielmehr ein „weiterer Schritt zur Vorbereitung der Markteinführung der neuen breitbandigen Datendienste“. Auch könne T- Mobile derzeit noch nicht die Qualität der Netze garantieren. „Bei uns gibt es noch Schlaglöcher“.

Mit der Freischaltung können T-Mobile-Kunden theoretisch über das UMTS-Netz im Internet surfen, wenn sie über ein entsprechendes Endgerät verfügen. In der kommenden Woche bietet der Mobilfunkhersteller Nokia in seinem Online-Shop ein UMTS-Gerät für 609 € an. Der Donnerstag sei der erste Tag, an dem UMTS in Deutschland für Endkunden verfügbar wurde, schrieb die Stuttgarter Fachzeitung „connect“.

Das Blatt bezeichnete den Schritt von T-Mobile als einen „cleveren Schachzug“. Mit einem Schlag entfalle jeder Termin- und Erwartungsdruck. Das Unternehmen habe ferner damit seinen Anspruch auf die Innovations-Führerschaft auf dem Markt unterstrichen.

Verfügbar ist das UMTS-Netz von T-Mobile in der Regel nur in großen Ballungsgebieten. Zum Jahresende musste das Unternehmen entsprechend den UMTS-Lizenzbedingungen 25 % der Bevölkerung mit UMTS-Diensten erreichen können. Dies haben alle vier Betreiber nach eigenen Angaben geschafft. Einen genauen Zeitpunkt für die Einführung von UMTS-Diensten hat bislang noch kein Betreiber genannt. Gegenwärtig testet Vodafone D2 mit einigen 100 Geschäftskunden die mobile UMTS-Datenkarte.

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