Neue Smartphone-Technik Samsung entwickelt biegsame Displays

Noch sind Smartphones mit biegsamen Displays Zukunftsmusik, aber zumindest ein großer Hersteller könnte bald die neue Technik auf den Markt bringen: Samsung arbeitet derzeit offenbar gleich an zwei Modellen.
Die neuen Smartphone-Generation wird wohl nicht unter der Marke „Galaxy S“ erscheinen. Samsung will für die Modelle mit biegsamen Displays offenbar eine neue Marke etablieren. Quelle: dpa
Samsung Galaxy S7

Die neuen Smartphone-Generation wird wohl nicht unter der Marke „Galaxy S“ erscheinen. Samsung will für die Modelle mit biegsamen Displays offenbar eine neue Marke etablieren.

(Foto: dpa)

BerlinMit biegsamen Displays lassen sich ganz neuartige Smartphone-Designs realisieren. Diese Möglichkeiten will Samsung mit zwei Modellen ausreizen, an denen derzeit gearbeitet wird, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Personen, die mit Samsungs Plänen vertraut sind.

Die beiden Modelle werden demnach unter dem Codenamen „Projekt Valley“ entwickelt. Eines davon soll einen 5 Zoll großen Touchscreen haben, wenn es zusammengeklappt ist. Wird es auseinandergefaltet, steht ein 8 Zoll großes Display zur Verfügung. Das Smartphone mutiert so also zum Tablet.

Smartphones der Extraklasse
HTC 10
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Mit dem HTC 10 haben die Taiwanesen gerade erst ihr neues Flaggschiff vorgestellt: Das Premium-Smartphone soll mit einer Auflösung von 1440 x 2560 Pixeln und einem 5,2-Zoll-Bildschirm ausgestattet sein. Zudem trumpft das Gerät mit einem Fingerabdruck-Scanner auf.

HTC 10
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Der interne Speicher des neuen HTC fasst 64GB. Außerdem punktet das neue Smartphone mit 4GB RAM sowie einem Snapdragon Quad-Core-Prozessor. Auch die Akkulaufzeit des High-End-Gerätes kann sich sehen lassen. Ersten Testberichten zufolge soll diese bei rund 17 Stunden liegen, bei etwa 6 Stunden aktiver Screen-Zeit.

Samsung Galaxy S7 / S7 edge
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Mit zwei aufpolierten Modellen seiner Flaggschiff-Reihe Galaxy S will Samsung die Initiative ergreifen. Das Samsung S7 Edge ist mit 5,5 Zoll etwas größer geworden. Die Diagonale des S7 misst 5,1 Zoll. Verbaut sind jeweils 4-Gigabyte-Arbeitsspeicher und Akkus mit 3000 beziehungsweise 3600 mAh (S7 Edge). Die verbauten Prozessoren sollen zu den schnellsten am Markt gehören. Samsung verspricht 30 Prozent mehr Leistung als beim Vorgänger. Beide Modelle verfügen über ein AMOLED-Display, das Inhalte in HD-Qualität darstellt.

Galaxy S7 / S7 Edge
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Die Geräte sind wasserdicht und staubresistent. Im Sperrbildschirm werden nun Urzeit und Datum angezeigt. Laut Hersteller soll das die Batterieleistung nicht beeinträchtigen. Die Kamera fällt noch lichtempfindlicher als bei den Vorgängermodellen aus und soll auch bei Dunkelheit scharfe Bilder machen.

LG G5
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Das neue Flaggschiff von LG ist seit dieser Woche im Handel erhältlich. Statt einer Kunststoff- oder Leder-Rückseite wie beim Vorgänger setzt das Unternehmen diesmal auf Metall. Das schmale Gehäuse ist vollständig aus Aluminium, der Bildschirm an den Seiten leicht gekrümmt. Das 5,3 Zoll große G5 ist, wie auch das Modell V10, mit einer Always-On-Funktionion ausgestattet. Dabei leuchtet das Display des Smartphones permanent, sodass der Nutzer  jederzeit Uhrzeit und neue Nachrichten sehen kann. Die Hersteller versprechen, dass darunter die Akkuleistung nicht leidet.

LG G5
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Die Batterie kann man austauschen. Mit einem zusätzlichen „Smart Controller“ können Nutzer außerdem Drohnenflüge steuern und dabei Bilder auf dem Display des eingesteckten Smartphones verfolgen.

Huawei P9
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Ein Huawei Mate S, ein Huawei Mate 8 und nun das Huawei P9: Innerhalb kürzester Zeit haben die Chinesen drei Flaggschiffe auf den Markt gebracht, die mit ihrem schlanken Metallgehäuse, geschwungener Rückseite und dem brillanten Display in Full-HD-Auflösung und Fingerabdruckscanner durchaus als Kampfansage in Richtung Apple verstanden werden können.

Der Nutzer hätte damit für unterwegs ein kompaktes Gerät, das gut in die Tasche passt. Es kann jederzeit auseinandergefaltet werden, um einen größeren Displaybereich zu erhalten.

Zum anderen Modell gibt die Bloomberg-Quelle nur an, dass es zusammengeklappt werden kann. Als Analogie wird eine aufklappbare Puderdose herangezogen, so dass es an frühere Klapphandys erinnert.

Vor allem in den USA waren Klapphandys vor zehn Jahren äußerst beliebt. Mit diesem Konzept ist ein kompaktes Gerät möglich, das ausgeklappt wieder eine entsprechend große Displayfläche bietet.

Vorstellung wohl erst 2017
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