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Onlinedienst Burn-Notice Bequem und kostenlos E-Mails verschlüsseln

Das Verschlüsseln von E-Mails ist eine aufwändige und nicht immer einfache Sache. Mit einem Dienst wie Burn-Notice lässt sich die Arbeit erleichtern - wenn man bereit ist, der Technik solcher Onlineangebote zu vertrauen.
31.10.2014 - 09:22 Uhr Kommentieren
  • dpa
Onlinedienst Burn-Notice Quelle: dpa

Onlinedienst Burn-Notice

(Foto: dpa)

Meerbusch Ob Messenger oder E-Mail: Die Möglichkeiten, mit Freunden und Geschäftspartnern zu kommunizieren, sind heute vielfältig und vergleichsweise bequem. Nur eins sind sie nicht: sicher. In punkto Sicherheit ist die E-Mail eine digitale Variante der guten alten Postkarte: Sie kann leicht von Dritten mitgelesen werden. Andere Übertragungswege wie Messenger haben ähnliche Schwächen.

Wer sicher kommunizieren möchte, muss E-Mails selbst verschlüsseln oder einen spezialisierten Dienst wie Burn-Notice nutzen. Der kostenlose, englischsprachige Online-Service verschlüsselt Textnachrichten mit einem sicheren Algorithmus. So sollen weder der Seitenbetreiber noch unbefugte Dritte den Inhalt lesen können. Gerade für sensible Informationen wie Kreditkartennummern, PIN-Codes oder Passwörter ist dieses Verfahren gedacht.

Was E-Mails alles anrichten können
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Erledigen Sie Ihre E-Mails oder erledigen Ihre E-Mails Sie? Fragen wie diesen geht die Autorin Anitra Eggler auf den Grund. Sie rät allen geplagten Menschen: Wenn Sie Ihren E-Mail-Wahnsinn jetzt nicht ändern, ändert er Sie! Was die digitalen Nachrichten so alles anrichten können? Ein kleiner Überblick. E-Mails machen...

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Legal Kiffen in zwei US-Staaten
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Dumm

Bekiffte Menschen, das belegt eine Studie am britischen King's College, können IQ-Tests besser lösen als Menschen, die durch E-Mails abgelenkt werden. Um zehn Prozent sinkt der gemessene IQ-Wert bei den E-Mail-Sklaven – doppelt so stark wie bei der Kiffer-Gruppe.

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Süchtig

60 Prozent aller US-Amerikaner lesen E-Mails via Handy morgens im Bett, zehn Prozent antworten rund um die Uhr. Auch die Hälfte der Briten leidet schon an Nomophobie – no mobile phone phobia. Auf ungewolltes Offline-sein können Betroffene mit Entzugserscheinungen von Nervosität bis hin zum Kollaps reagieren.

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Sparschwein vor Mainzer Rathaus
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Ihre Firma arm

Die Autorin Anitra Eggler rechnet optimistisch und konservativ. Nur eine tägliche Ablenkungsstunde pro Mitarbeiter Gehaltsklasse 3.700 Euro Monatsbrutto kostet den Arbeitgeber inklusive Lohnnehmen- und Gemeinkosten bei 250 Arbeitstagen im Jahr rund 25.000 Euro - pro Mitarbeiter. 100 Mitarbeiter? 2,5 Millionen Euro.

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Kieler Institut veröffentlicht neue Prognose
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Die Weltwirtschaft kaputt

Bereits 2008 hat die New Yorker Beraterfirma Basex herausgefunden, dass Angestellte durch Ablenkung im Schnitt 2,1 Arbeitsstunden am Tag verplempern – 28 Milliarden Arbeitsstunden im Jahr. Wirtschaftlicher Schaden? 588 Milliarden US-Dollar.

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Arbeitsmedizin
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Erfolglos

Kopfarbeiter lassen sich alle elf Minuten ablenken. Störfaktor Nummer eins: E-Mails. Anschließend brauchen sie im Schnitt 25 Minuten, um zur ursprünglichen Aufgabe zurückzukehren - um sich erneut davon ablenken zu lassen. So das vernichtende Ergebnis dreier Forscher der University of California.

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Salzgitter-Tochter Peiner Träger GmbH
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Arbeitslos

Schlechter E-Mail-Stil kann einen sogar den Job kosten. Die Kostenprüferin Vicki Walker wurde im Dezember 2007 deshalb entlassen. Als Kündigungsgrund nannte die neuseeländische Firma ProCare: Vicki Walker stifte „Disharmonie am Arbeitsplatz“. Der Auslöser? Sie schrieb E-Mails durchgehend in Großbuchstaben, fett gedruckt und in Rot.

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Apropos Passwörter: Damit der Empfänger die Nachricht lesen kann, muss er die Antwort auf eine Frage geben, die im Idealfall nur er und der Absender kennen. Technisch gesehen handelt es sich zwar um eine klassische Passwortlösung. Doch muss das Passwort dafür nicht erst weitergegeben werden - was wiederum unsicher sein könnte. Stattdessen beantwortet der Empfänger die Frage und erhält Zugriff auf den Text.

Zudem darf der Absender bestimmen, wann der Anbieter die verschlüsselte Nachricht wieder von seinen Servern löscht. Das geschieht nach Angaben des Betreibers entweder sofort nach dem Lesen, nach einer festgelegten Anzahl von Tagen oder nachdem die Nachricht x-mal geöffnet wurde. Das verschafft zusätzliche Sicherheit.

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    Am Ende ist es bei Burn-Notice aber wie bei anderen Anbietern von Online-Diensten auch: Man muss ein Stück weit blind vertrauen. Ist der Verschlüsselungs-Algorithmus sauber implementiert? Werden die Passwörter nicht im Klartext gespeichert? Löscht der Betreiber die Nachricht tatsächlich vom Server?

    Diese Fragen kann der Anwender in der Regel nicht selbst beantworten. Immerhin wird Burn-Notice von Deutschland aus betrieben und nicht in Übersee, was Anlass für ein gewisses Grundvertrauen bietet.

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