Polar M600 im Test Eine Sportuhr bittet zum Gespräch

Die erste Smartwatch aus Finnland, das bietet Polar mit der M600. Ein smarter Trainingsbegleiter, der E-Mails beantwortet, Musik speichert und zum nächsten Restaurant navigiert. Ob das Gadget überzeugt? Ein Praxistest.
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Technisch versierte Menschen, die Lust auf viele Spielereien haben, sind bei der neuen Smartwatch von Polar gut aufgehoben.
Polar M600 im Handelsblatt-Test

Technisch versierte Menschen, die Lust auf viele Spielereien haben, sind bei der neuen Smartwatch von Polar gut aufgehoben.

KölnMit der M600 hat nun auch der finnische Herzfrequenzspezialist Polar eine Smartwatch auf den Markt gebracht, die, so heißt es in der Werbung, andere Uhren ein wenig grün hinter den Ohren aussehen lässt. Die wasserdichte Superuhr versteht sich selbst als „ideale Ergänzung zum Smartphone“, die nicht nur über eingehende Nachrichten, Aktienkurse, Anrufe oder Mitteilungen aus sozialen Netzwerken informiert, sondern mit über 400 Apps, die man sich zusätzlich auf das schicke Gadget laden kann, den Nutzungsradius um ein Vielfaches erweitert.

Punkten wollen die Finnen vor allem aber mit der Pulsmessung am Handgelenk, die bei der M600 durch 6 grüne LEDs noch genauer sein soll - laut Polar eine Weltneuheit. Genauer zumindest als beim A360, ein Fitness-Armband, das der Hersteller seit einem Jahr anbietet und das den Einstieg des Unternehmens in die optische Pulsmessung markierte. In unserem Test durchleuchten wir die neue Smartwatch der Skandinavier, schauen, welche Features überzeugen und für welche Menschen sich das Gadget, das im Handel 349,95 Euro kostet, eignet.

In den ersten beiden Wochen haben wir die Uhr mit einem iPhone getestet (Spoiler: keine gute Idee). Die M600 nutzt zwar eigentlich Android Wear von Google, ist aber auch mit iOS-Smartphones kompatibel. Die ersten Schritte sind bei beiden Betriebssystem identisch und selbst für Laien kein Problem. Zunächst müssen auf dem Handy die kostenlosen Apps “Android Wear” und “Polar Flow” installiert werden, über die sich die Smartwatch aktivieren und einrichten lässt. Wenn die M600 dann per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden ist, kann es direkt losgehen mit der Überwachung von Puls, Schlaf, Schritten, Workouts und Kalorien.

Die Uhr lässt sich auch per USB-Anschluss, der gleichzeitig zum Akku-Aufladen dient, über den Computer mit der entsprechenden Software und einem obligatorischen Polar-Account einrichten. Nachteil: Das magnetische Kabel (Polar verzichtet an der Schnittstelle zur Uhr auf einen Micro-USB-Anschluss) ist bisweilen recht eigenwillig und löst sich schnell, wenn man die Smartwatch zum Aufladen auf den Tisch legt.
Kurz ein Wort zum Tragekomfort: Durch das weiche Silikonband, dass es in den Farben Schwarz und Weiß gibt - weitere Farben sollen folgen - ist die Uhr auch im Dauerbetrieb angenehm zu tragen. Lediglich bei sehr schmalen Handgelenken wirkt sie etwas überdimensioniert und nicht unbedingt filigran.

Was auch unter iOS reibungslos funktioniert, ist das Tracking der sportlichen Aktivitäten. Im Gegensatz zum A360 sind bei der M600 nun neben einem Beschleunigungssensor auch GPS und Glonass verfügbar, was die Aufzeichnung von Distanzen extrem genau macht. Hier kann Polar zweifelsfrei mit anderen Tracking-Giganten wie Garmin oder Tomtom mithalten.

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4 Kommentare zu "Polar M600 im Test: Eine Sportuhr bittet zum Gespräch"

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

  • POLAR M600 IM TEST
    Eine Sportuhr bittet zum Gespräch
    von:
    Carina Kontio
    Datum:
    21.09.2016 15:26 Uhr
    Die erste Smartwatch aus Finnland, das bietet Polar mit der M600. Ein smarter Trainingsbegleiter, der E-Mails beantwortet, Musik speichert und zum nächsten Restaurant navigiert. Ob das Gadget überzeugt? Ein Praxistest.

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    KLAR DOCH...VOLL IM SINNE DER KRANKENKASSEN ! :-)))))

    und zum nächsten Restaurant navigiert

    DA LÄUFT MAN 5 KM...und speist dann im nächsten Restaurant 2000 Kalorien zu sich ???


    :-))))))))))))

    Wie die Werbung doch beim Geschäft nicht mitdenkt !!!

    :-))))))))))))

    Ob die Krankenkassen auch so für diese Uhr werben würden ?

    :-)))))))))


    Gesunde Werbung ???


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