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Postinetts Teststrecke Der Klapp-Tipp

Klapphandy einmal anders: Zum Telefonieren präsentiert sich das Nokia 6820 auf den ersten Blick als typisches europäisches Handy im Schokoriegel-Format.
Nokia 6820; Foto: Nokia

Nokia 6820; Foto: Nokia

HB DÜSSELDORF. Zu großer Form läuft es dann aufgeklappt auf, wenn sich die Schreibmaschinentastatur ("QWERTZ") mit je 27 Tasten links und rechts vom Display breit macht. Dann gehen SMS, E-Mail, ein kleiner Chat mit Freunden oder eine kurze Notiz flott von der Hand.

Das eigenwillige Design von Nokias 68er-Serie hat unter Vieltippern zahlreiche Freunde gewonnen. Gegenüber dem 6800 wurde beim 107 mm hohen und 100 Gramm schweren 6820 die Triband-Funktionalität zugefügt und das Radio weggelassen.

Es gibt jetzt auch die obligatorische Kamera - nun ja, muss wohl sein. Das Display ist hell und gut ablesbar, mit 128 x 128 Punkten und 4 096 Farben aber eher Stand von gestern.

Infrarot und Bluetooth sind vorhanden, Vielfahrer können das Gerät an das KFZ-Einbauset Nokia 610 anschließen.

Unterstützt wird die "Edge"- Technologie, ein weiterer Verwirrbegriff im Wort-Dickicht des mobilen Telefonierens: Edge bietet fast UMTS-Tempo bei normalen GPRS-Datenverbindungen, etwa zum Web-Surfen. Leider gibt es Edge erst in wenigen Netzen, etwa in den USA.

Bei offener Tastatur schaltet das Display von Hoch- auf Querformat. Schon nach kurzer Gewöhnung ließ sich im Weekend-Journal-Test auf dem Daumenklavier zügig arbeiten. Leider ist die Innentastatur - im Gegensatz zur Außentastatur - unbeleuchtet.

Fazit: Dank reichhaltiger Ausstattung, Organizer, Java-Fähigkeit, elektronischer Brieftasche für vertrauliche Daten und Blackberry-Unterstützung fast ein kompletter Smartphone-Ersatz. Preis ohne Vertrag: 429 Euro.

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