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Projekt Holus Holografisches Display für Smartphone und Tablet

3D-Inhalte auf dem heimischen Tisch: Das kanadische Unternehmen H+ Technology hat ein holografisches Display entwickelt, das Inhalte vom Smartphone oder Tablet auferstehen lässt
13.06.2015 - 13:40 Uhr Kommentieren
Holus besteht aus einer Kunststoffbox, in deren Inneren sich eine vierseitige Glaspyramide befindet.
Holus

Holus besteht aus einer Kunststoffbox, in deren Inneren sich eine vierseitige Glaspyramide befindet.

Berlin Inhalte vom Smartphone oder Tablet dreidimensional darstellen soll das holografische Display Holus. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat das System großen Zulauf.

Holus besteht aus einer Kunststoffbox, in deren Inneren sich eine vierseitige Glaspyramide befindet. Die Inhalte, die Holus darstellt, kommen von einem Smartphone oder einem Tablet. 3D-Dateien, etwa der 3D-Scan einer Person, erscheinen in dem Gehäuse als räumliches Bild, das der Betrachter aus verscheiden Perspektiven anschauen kann.

Holografische oder volumetrische Displays heißen solche Systeme, die es ermöglichen, Inhalte in zwei oder drei Dimensionen darzustellen. Die Technik, die das Unternehmen H+ Technology aus Vancouver in der westkanadischen Provinz British Columbia einsetzt, hat der Brite John Henry Pepper erfunden, und zwar für Geisterauftritte im Theater - und das schon in den 1860er Jahren.

Dabei wird auf eine reflektierende Fläche ein Bild projiziert. Die Fläche reflektiert das Bild auf die Scheibe, die in einem Winkel von 45 Grad in Richtung des Betrachters angebracht ist. Der Betrachter erhält so den Eindruck, das Bild schwebe in der Luft - oder besser: in der Box.

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    Bekant ist die Technik unter dem Namen Pepper's Ghost. Auch heute werden auf diese Weise noch Geister beschworen: 2012 ließ Rapper Snoop Dog für einen Auftritt beim Coachella-Festival seinen 1996 erschossenen Kumpel Tupac Shakur wieder auferstehen. Auch der indische Premierminister Modi nutzte die Technik für Wahlkampfauftritte.

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